Iffezheim: Kita wegen Corona geschlossen

Iffezheim (mak) – Eine Erzieherin und ein Kind im Iffezheimer Kindergarten „Storchennest“ haben sich mit der südafrikanischen Variante des Coronavirus‘ infiziert. Die Kita ist bis Freitag zu.

Eine Erzieherin und ein Kind im Kindergarten „Storchennest“ sind mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Bernhard Schmidhuber/Archiv

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Eine Erzieherin und ein Kind im Kindergarten „Storchennest“ sind mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Bernhard Schmidhuber/Archiv

Von Markus Koch

35 Kontaktpersonen ersten Grades sind in Quarantäne, wie Benjamin Wedewart von der Pressestelle im Landratsamt auf BT-Anfrage berichtet. Bereits am Mittwoch vergangener Woche wurde bei der betroffenen Erzieherin eine Corona-Infektion festgestellt, erklärt Bernd Gramlich, stellvertretender Leiter der katholischen Verrechnungsstelle in Rastatt, die der Träger der Einrichtung ist. Daraufhin wurde auf Anordnung des Gesundheitsamts zunächst nur die Gruppe der Erzieherin in Quarantäne geschickt. 13 weitere Erzieherinnen seien zudem sofort in einer örtlichen Hausarztpraxis per Schnelltest auf Covid-19 getestet worden, alle seien negativ gewesen, betont Gramlich im Gespräch mit dem Badischen Tagblatt. „Wir sind dann erst am Sonntagmorgen vom Gesundheitsamt angerufen und informiert worden, dass es sich um eine hochansteckende Variante handelt, am heutigen Montag haben wir eine E-Mail vom Gesundheitsamt erhalten, dass der Kindergarten bis einschließlich Freitag zu schließen ist“, führt der stellvertretende Verrechnungsstellenleiter weiter aus. Die Eltern seien umgehend über die neue Lage informiert worden. Der Iffezheimer Kindergarten „Storchennest“ ist sechsgruppig und kann bis zu 110 Kinder aufnehmen, aktuell sei er aber nicht voll belegt, verdeutlicht Gramlich. Nach derzeitigem Stand dürfen die beiden U-3-Gruppen wieder ab kommenden Montag, 8. März, in die Kita zurück. Die restlichen Ü-3-Gruppen dürfen jedoch erst ab 10. März wieder kommen, da deren Erzieherinnen noch bis einschließlich 9. März in Quarantäne seien, erläutert Gramlich. „Wir sind ständig mit dem Gesundheitsamt und Bürgermeister Christian Schmid in Kontakt“, betont er.

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Erstellt:
1. März 2021, 17:28 Uhr
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