Kandidaten stellen sich den Fragen von Jugendlichen

Rastatt (up) – Rund 50 Jugendliche nahmen am Freitag an einem Zoom-Meeting teil, bei dem Fragen an Landtagskandidaten gestellt werden konnten. Ein wichtiges Thema war die Digitalisierung an Schulen.

Ein Screenshot der von der Rastatter Jugenddelegation und der Jugendförderung organisierten Veranstaltung. Foto: Ulrich Philipp

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Ein Screenshot der von der Rastatter Jugenddelegation und der Jugendförderung organisierten Veranstaltung. Foto: Ulrich Philipp

Von Ulrich Philipp

Thomas Hentschel (Grüne), Yannick Glodzik (Die Partei) und Robin Gscheidle von der Partei „Volt“ waren bei der Online-Jugendkonferenz am Freitag die Favoriten für den Einzug in den Landtag bei den Wahlen am 14. März. Das hat die Abstimmung unter rund 50 Jugendlichen ergeben, die an der Veranstaltung auf der Internet-Plattform Zoom teilgenommen haben.
Alle neun Kandidaten im Wahlkreis 32 (Rastatt) hatten sich zuvor den Fragen der Jugendlichen gestellt, die anschließend zur nicht repräsentativen Abstimmung schritten. Die Rastatter Jugenddelegation und die Kinder- und Jugendförderung der Stadt hatten das digitale Treffen gemeinsam mit dem Landesjugendring auf die Beine gestellt. Es zeigte sich, dass die Jugendlichen ihre Zukunft im Blick haben – und konkrete Erwartungen an die Politiker. Die hatten zunächst die Chance sich vorzustellen. Die Reihenfolge wurde von den Moderatoren Laura Frank, Lea Jaworskij und Kenan Ünlü ausgelost, dann hatte jeder Kandidat 100 Sekunden Zeit, sich vorzustellen. Zu diesem Zweck mussten sie möglichst viele Fragen der Moderatoren beantworten, beispielsweise welche politischen Niederlagen sie erlitten haben und ob sie für Fraktionszwang oder Gewissensfreiheit seien. Was sie für die Menschen tun wollten oder auch, was sie an ihrer eigenen Partei stört. Die Jugendlichen hatten dann die Möglichkeit, sich in virtuellen Räumen in Gruppen über Themen auszutauschen, die ihnen wichtig sind. Das Thema Bildung und hier vor allem die Digitalisierung der Schulen stand mit 92 Prozent ganz oben auf der Liste der Themen, die die Jugendlichen bewegen. Es folgten Klimawandel (79 Prozent), Corona-Politik (49 Prozent) sowie Verkehr und Mobilität (46 Prozent) beziehungsweise eine Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Auch die Gleichstellung der Geschlechter (46 Prozent) und die Herabsetzung des Wahlalters (41 Prozent) treibt die jungen Menschen um, um nur die wichtigsten Themen zu nennen.

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