Kampf für Tierwege notfalls vor Gericht

Rastatt (hr) – Um den Ausbau des A5-Anschlusses Rastatt-Nord wird weiter gerungen. Auch NABU-Aktivist Wolfgang Huber will notfalls vor Gericht – ihm geht es um die Durchgängigkeit von Tierwanderwegen.

Wolfgang Huber (NABU), MdL Thomas Hentschel (Grüne) und Moritz Dekorsky (ADFC) diskutierten, wie geplante Baumaßnahmen unter ökologischen Gesichtspunkten mit der Natur vereinbar sind. Foto: Hans Riemer

© hr

Wolfgang Huber (NABU), MdL Thomas Hentschel (Grüne) und Moritz Dekorsky (ADFC) diskutierten, wie geplante Baumaßnahmen unter ökologischen Gesichtspunkten mit der Natur vereinbar sind. Foto: Hans Riemer

Von Hans Riemer

Wolfgang Huber, Vorsitzender der Nabu-Gruppe Murgtal ärgert sich: In den Planungen zum Ausbau des Autobahnanschlusses Rastatt-Nord gebe es kein schlüssiges Konzept für die Wanderwege der Tierwelt, die zwischen Autobahn, B462 und Bahntrassen eingesperrt sei. Diese aber müssten durchgängig sein. Notfalls will er vor Gericht gehen.
Am Samstag hat er bei einem Vor-Ort-Termin den Landtagsabgeordneten Thomas Hentschel (Grüne) und den Radwegbeauftragten des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Moritz Dekorsky im Gewann Hirschgraben in Muggensturm über die Auswirkungen der aktuell geplanten Ausbauvariante für das Kleeblatt an der BAB-Anschlussstelle Rastatt-Nord informiert. Die Planungen würden nur stückchenweise bearbeitet, so die Kritik – Hentschel und Huber sehen darin eine Salamitaktik, um keine ganzheitliche Planung erstellen zu müssen.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.