Kältebus: Gute Geister in gelben Westen

Rastatt (ema) – Die Karlsruher Bürgerinitiative „Von Mensch zu Mensch“ wird nun auch in Rastatt aktiv. Die Ehrenamtlichen sind mit einem „Kältebus“ unterwegs und helfen vor allem Obdachlosen.

Die Gelbwesten wollen jetzt in Rastatt auch mit der Caritas zusammenarbeiten. Foto: pr

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Die Gelbwesten wollen jetzt in Rastatt auch mit der Caritas zusammenarbeiten. Foto: pr

Von Egbert Mauderer

Solidarität ist für Tanja Jehle-Pasel nicht einfach nur ein Wort. „Wir müssen zusammenhalten; es kann jeden erwischen“, sagt sie. Erwischen – das kann heißen: Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, soziale Isolierung. Die Interessengemeinschaft „Von Mensch zu Mensch“ hält dagegen. Ursprünglich in Karlsruhe von dem Initiator „Latsche TV Yalcin“ als ein Projekt „Nachbarschaftstelefon“ gegründet, organisieren die Ehrenamtlichen mittlerweile den privaten „Kältebus“, der in dieser Woche auch in Rastatt angelaufen ist.
Tanja Jehle-Pasel lebt in Au am Rhein und will eigentlich ihren Namen gar nicht in der Zeitung sehen. „Wir sind ein Team“, unterstreicht sie den Gemeinschaftsgedanken, den rund 20 Menschen in der Region teilen. Sie eint der Antrieb, sozial Benachteiligten zu helfen. Dafür steht ihr Einsatz auf der Straße in Gelbwesten, der mit dem Kältebus einen Namen gefunden hat. Letzter Auslöser für das Engagement war die schockierende Nachricht, dass ein Obdachloser im vergangenen Jahr in Bruchsal erfroren ist.

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