In Fahrradläden ist Geduld gefragt

Rastatt/Iffezheim (stn) – Drahtesel-Liebhaber können sich freuen: Nachdem Fahrradgeschäfte für mehrere Wochen coronabedingt geschlossen waren, ist der Verkauf von Zweirädern nun wieder erlaubt. Die Inhaber verzeichnen seitdem volle Auftragsbücher und einen großen Kundenansturm. Doch das Loch, das die Schließung in die Geschäftskassen gerissen hat, kann damit nicht gestopft werden.

Nach der Wiedereröffnung hat Marlies Haak (links) vom Zweiradfachmarkt Haak in Iffezheim alle Hände voll zu tun – hier berät sie gerade eine Kundin.Foto: Vetter

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Nach der Wiedereröffnung hat Marlies Haak (links) vom Zweiradfachmarkt Haak in Iffezheim alle Hände voll zu tun – hier berät sie gerade eine Kundin.Foto: Vetter

Von Nora Strupp

Der Zweiradfachmarkt Haak in Iffezheim musste am 18. März seine Türen vorerst schließen. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, denn: „Da beginnt gerade die Hauptsaison“, erklärt Inhaber Thomas Haak. „Im Winter geht wenig Geschäft, und ab März müssen wir dann Geld verdienen.“ Der Werkstattbetrieb durfte laut Coronaverordnung zwar geöffnet bleiben, doch über das finanzielle Tief konnte auch das nicht hinweghelfen. „Damit haben wir nicht mal die Unkosten abgedeckt. Wir haben in dieser Zeit absolut kein Geld verdient“, meint Haak.

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Erstellt:
9. Mai 2020, 16:00 Uhr
Lesedauer:
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