Impfpflicht: Es geht um die Verhältnismäßigkeit

Rastatt (sie) – An diesem Mittwoch tritt die einrichtungsbezogene Impfpflicht in Kraft. Auf Jürgen Ernst, seit 1. März Sozialdezernent im Landratsamt, wartet damit gleich eine große Aufgabe.

Impfquote von 96 Prozent: Das Haus Fichtental in Kuppenheim ist eines der Pflegeheime des Klinikums Mittelbaden. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter hat sich gegen das Coronavirus immunisieren lassen. Foto: Hans-Jürgen Collet

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Impfquote von 96 Prozent: Das Haus Fichtental in Kuppenheim ist eines der Pflegeheime des Klinikums Mittelbaden. Der überwiegende Teil der Mitarbeiter hat sich gegen das Coronavirus immunisieren lassen. Foto: Hans-Jürgen Collet

Von Holger Siebnich

für deren Umsetzung er und seine Mitarbeiter in der Verantwortung stehen. Wie groß die Aufgabe ist, die auf sie zurollt, wissen sie nicht. Klar ist nur: Am 16. März ändert sich im laufenden Betrieb der Pflegeheime und Kliniken in Mittelbaden erst einmal nichts.
Das Flussdiagramm, das dem Landratsamt seit Ende Februar aus dem Sozialministerium vorliegt, macht deutlich, dass es ein langer Weg wird. Auf einer Seite hat das Ministerium mit Verweisen und Boxen das Verfahren skizziert, an das sich die Gesundheitsämter halten sollen. Das Diagramm besteht aus haufenweise Pfeilen und gliedert sich in zwei Pfade, abhängig davon, ob ein Beschäftigter dem Gesundheitsamt einen Impfnachweis vorlegen kann oder nicht. Der rechte Pfad umfasst maximal sechs Stationen. Die letzte lautet: „Vollstreckung?“

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