Illegale Einreise bei Malsch gestoppt

Malsch/Rastatt (red) – Beim Öffnen eines Sattelaufliegers auf der A5 bei Malsch wurden am Samstagmorgen vier afghanische Staatsangehörige festgestellt, die über keinerlei Ausweispapiere verfügten.

Eine Streife der Landespolizei stellt die Migranten und den Fahrer des Lkw auf der A5. Symbolfoto: dpa

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Eine Streife der Landespolizei stellt die Migranten und den Fahrer des Lkw auf der A5. Symbolfoto: dpa

Das Alter der Männer beträgt laut Bundespolizeiinspektion Offenburg 15 bis 42 Jahre. Über den Polizeinotruf war gemeldet worden, dass an einem Sattelauflieger eines Lkw Hände aus dem Planenauflieger schauten. Eine alarmierte Streife der Landespolizei konnte den Lkw auf der Autobahn in Richtung Karlsruhe, Höhe Malsch, stoppen.

Aufgrund der Zuständigkeit übernahm die Bundespolizei die unerlaubt Eingereisten sowie den Fahrer. Die Männer wurden „für die weitere strafprozessuale Bearbeitung“ zur Polizeidienststelle gebracht.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren die vier Personen in Rumänien auf den Sattelauflieger gelangt und so über Ungarn und Österreich nach Deutschland gekommen. Zwei Person wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet. Die zwei jugendlichen Afghanen wurden in einer Jugendeinrichtung in Baden-Baden untergebracht. Auch der Lkw-Fahrer konnte die Dienststelle wieder verlassen. Der Straftatverdacht gegen ihn bezüglich einer Schleusung erhärtete sich nicht.

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Erstellt:
13. Dezember 2020, 12:11 Uhr
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