Ideen gesucht für Garten oder Platz der Religionen

Rastatt (mak) – Die Akteure des interreligiösen Dialogs in Rastatt werben für ein offenes und friedliches Miteinander. Dies soll Ausdruck finden in einem Garten oder Platz der Religionen.

Mirja Kon-Thederan (links) führt im Rahmen der interkulturellen Woche 2018 einige Besucher aus Rastatt durch den Garten der Religionen in Karlsruhe. Foto: Hatice Özütürk

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Mirja Kon-Thederan (links) führt im Rahmen der interkulturellen Woche 2018 einige Besucher aus Rastatt durch den Garten der Religionen in Karlsruhe. Foto: Hatice Özütürk

Von Markus Koch

Ein Garten, ein Platz oder vielleicht auch ein Weg der Religionen – im Rahmen des interreligiösen Austauschs zwischen der Gemeinwesenarbeit Industrie-Bahnhof, den Rastatter Kirchengemeinden, des Vereins „Die Brücke für den Dialog“, Vertretern der Moscheegemeinden und der jüdischen Gemeinde ist die Idee entstanden, einen Ort der Begegnung zu schaffen, um ein Bewusstsein für ein gutes und friedliches Miteinander in der Barockstadt zu schaffen. Nun muss diese Idee noch mit Leben gefüllt werden. An dem seit rund sechs Jahren laufenden interreligiösen Dialog ist Matthias Stickl von der Gemeinwesenarbeit Industrie-Bahnhof seitens der Stadt Rastatt beteiligt. Der Sozialarbeiter wohnt in Karlsruhe, wo im Rahmen des Stadtjubiläums 2015 ein „Garten der Religionen“ eingeweiht wurde. „Ich finde diesen Garten sehr ansprechend und ein ähnliches Projekt in Rastatt sollte mit Beteiligung der Verwaltung verwirklicht werden“, findet Stickl, der auf Anfrage des Badischen Tagblatts betont, dass man sich noch „in der Findungsphase“ befinde. Es müsse nicht unbedingt ein Garten sein, erläutert Pastoralreferent Andreas Freund im BT-Gespräch. „Im vergangenen Jahr entstand die Idee, in dieser Richtung etwas zu machen“, berichtet er. Das Vorhaben sei noch auf der „Brainstorming-Ebene“, unterstreicht auch er, man wolle den Garten der Religionen in Karlsruhe nicht kopieren, könne sich aber von ihm durchaus inspirieren lassen. Freund kann sich auch einen „Weg der Religionen“ vorstellen: „Es gibt hierzu genügend biblische und andere religiöse Bilder“, erklärt der Theologe.

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Erstellt:
21. Januar 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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