Hundesteuer rauf – Freilaufflächen vermisst

Rastatt (ema) – In Rastatt wird die Hundesteuer erhöht. Doch die Stadtverwaltung bleibt mit der Ausweisung von Hundefreilaufflächen in Verzug.

Nina Swigon und ihr Labrador Sam in der Parkanlage an der Mozartstraße: Sie würde mehrere Hundefreilaufflächen begrüßen. Foto: Frank Vetter

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Nina Swigon und ihr Labrador Sam in der Parkanlage an der Mozartstraße: Sie würde mehrere Hundefreilaufflächen begrüßen. Foto: Frank Vetter

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Hundebesitzer in Rastatt müssen ab 1. Januar 2022 mehr Steuern für ihre vierbeinigen Lieblinge bezahlen. Die knappe Entscheidung im Gemeinderat mit dem Votum 23:17 untermauerte nicht nur die Umstrittenheit der Entscheidung. Am Ratstisch sprachen Kritiker der Verwaltung auch eine Bringschuld zu.
Die Verwaltung begründete ihren Vorstoß damit, dass die Hundesteuer zuletzt zum 1. Januar 2011 erhöht worden war. Nur in vier Gemeinden im Landkreis Rastatt habe eine Anhebung dieser kommunalen Steuer noch länger zurückgelegen als in der Barockstadt. Unter den 23 Kommunen rangierte Rastatt zuletzt bei der Höhe der Abgabe an achter Stelle. Spitzenreiter ist Gernsbach mit 120 Euro pro Ersthund; am unteren Ende der Skala liegt Steinmauern mit 50 Euro.

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