Hatz bekommt Corona kräftig zu spüren

Ötigheim (mak) – Die Karlsruher Traditionsbäckerei Hatz, die in Ötigheim produziert, kämpft mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie, die aktuell für ein Umsatzminus von rund 20 Prozent sorgen.

Geschäftsführer Siegfried Hatz vor einer großen Schüssel mit Sauerteig nach eigener Rezeptur. Foto: Markus Koch

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Geschäftsführer Siegfried Hatz vor einer großen Schüssel mit Sauerteig nach eigener Rezeptur. Foto: Markus Koch

Von Markus Koch

Jeden Tag verlassen rund 25.000 Brötchen, bis zu 6.000 Brezeln und 1.500 Brote die Backöfen der Karlsruher Bäckerei Hatz, die im Juni 2019 das Rastatter Traditionsunternehmen Rheinau-Bäck übernommen und die Produktion in dessen Halle nach Ötigheim verlagert hat. Die Corona-Pandemie hat sich in den vergangenen Monaten gravierend auf den Umsatz ausgewirkt, wie Geschäftsführer Siegfried Hatz im BT-Gespräch berichtet: „Im April hatten wir ein Minus von 40 Prozent, aktuell liegen wir bei etwa 20 Prozent.“ Nach der Fusion mit Rheinau-Bäck betreibt Hatz 29 Filialen in Karlsruhe und in der Region und zählt 228 Mitarbeiter. Am Produktionsstandort in der Ötigheimer Industriestraße arbeiten 55 Angestellte, davon sind 17 gelernte Bäcker und neun Konditoren. Eine Handvoll Mitarbeiter sind in der Verwaltung beschäftigt, zehn Fahrer im Versand, der Rest sind Hilfskräfte. Gearbeitet wird bei Hatz in Ötigheim in einem fließenden Schichtsystem, erläutert der Geschäftsführer. Die Teigmacher fangen um 21 Uhr an, dann kommt um 23 Uhr die mittlere Schicht, die den Teig aufarbeitet. Von 6 bis 14 Uhr wird bereits für den Folgetag vorproduziert.

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Erstellt:
16. Oktober 2020, 06:30 Uhr
Lesedauer:
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