Fünf Tatverdächtige in Ötigheim identifiziert

Ötigheim (BT) – Die Polizei darf nach längerer Recherche einen Ermittlungserfolg feiern. Nach mehreren Diebstählen aus einer Spedition im vergangenen Jahr konnten Tatverdächtige identifiziert werden.

Diebesgut sichergestellt: Die Täter hatten es vor allem auf Elektrogeräte und Kosmetikartikel abgesehen. Foto: Polizeipräsidium Offenburg

Diebesgut sichergestellt: Die Täter hatten es vor allem auf Elektrogeräte und Kosmetikartikel abgesehen. Foto: Polizeipräsidium Offenburg

Nach mehreren Diebstählen aus einer Spedition in Ötigheim im Zeitraum zwischen Februar und Mai vergangenen Jahres, gelang den Beamten des Polizeipostens Bietigheim ein großer Ermittlungserfolg.

Wie die Polizei berichtete, wurde Anfang Mai bekannt, dass mehrere Paletten mit hochwertigen und hochpreisigen Elektroartikeln immer wieder auf Lastwagen verladen wurden, ohne dies standardgemäß schriftlich aufzulisten. Aufwendige Recherchen der Ermittler aus Bietigheim brachten in der Folge ans Licht, dass einige der entwendeten Waren auf mehreren Online-Plattformen zum Verkauf angeboten wurden. Ein Umstand, der die weiteren polizeilichen Recherchen nicht nur auf die Erfolgsspur bringen sollte, sondern auch eine Reihe weiterer Straftaten aufdeckte.

So gelang es den Beamten, eine Gruppe von insgesamt fünf Tatverdächtigen zu identifizieren. Die Männer im Alter zwischen 25 und 38 Jahren sollen im großen Stil in erster Linie elektronische Geräte, aber auch Kosmetikartikel entwendet und sie über unterschiedliche Online-Accounts zum Verkauf angeboten haben. Nach ersten Schätzungen haben sie mit ihrem kriminellen Treiben für einen Schaden von rund 300.000 Euro gesorgt. Bei insgesamt acht Durchsuchungen in Baden-Württemberg und einer Durchsuchung in Rheinland-Pfalz konnte diverses Diebesgut sichergestellt werden.

Alleine beim Polizeiposten Bietigheim werden gegen die Bande 16 Strafverfahren wegen des gewerbsmäßigen besonders schweren Falls des Diebstahls geführt. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Hintermännern sowie weiteren strafbaren Handlungen, die in Verbindung zu den Tatverdächtigen stehen, dauern an.

Zum Artikel

Erstellt:
30. März 2022, 14:33 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.