Fruchthalle vor Sanierung: Nur Anselm Kiefer darf bleiben

Rastatt (ema) – In der Fruchthalle stehen die Zeichen auf mehr Brandschutz und Modernisierung. Galerie und Café sollen profitieren.

Fast alle Werke der Galerie lagern jetzt im Depot – bis auf die Objekte von Anselm Kiefer. Foto: Egbert Mauderer

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Fast alle Werke der Galerie lagern jetzt im Depot – bis auf die Objekte von Anselm Kiefer. Foto: Egbert Mauderer

Von BT-Redakteur Egbert Mauderer

Die Wände der Galerie sind kahl; von Kunst ist (fast) nichts mehr zu sehen. Nebenan hat Giuseppe Cimino schon die ersten Tische und Stühle seines von der Stadt gepachteten Cafés geräumt. In der Fruchthalle sorgen ab nächster Woche vorerst nur noch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung in den oberen Etagen für Leben. Die Zeichen in Galerie und Café stehen in den nächsten Monaten auf Renovierung.
Eigentlich hätte alles längst erledigt sein sollen. Ende 2019 bewilligte der Gemeinderat knapp 1,3 Millionen Euro für eine Neuordnung in der Fruchthalle, mit der einige Geburtsfehler seit dem Umbau vor 28 Jahren behoben werden sollten. Dann kam Corona, Planungsbüros meldeten Verzögerungen. Und als jetzt das Projekt am Montag im technischen Ausschuss noch mal aufgerufen wurde, brandete am Ratstisch auch noch Verärgerung über die Planer auf.

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