Frischzellenkur für Rastatts Laden-Landschaft

Rastatt (dm) – Die Stadt Rastatt erhofft sich eine Revitalisierung leer stehender Ladengeschäfte mithilfe eines sogenannten Pop-up-Konzepts. Der Gemeinderat hat grünes Licht gebeben.

Leerstand an prominenter Stelle: Dort, direkt am Marktplatz, befand sich einst eine Gerry-Weber-Filiale. Seit fast drei Jahren tut sich in dem Ladengeschäft nichts. Foto: Frank Vetter

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Leerstand an prominenter Stelle: Dort, direkt am Marktplatz, befand sich einst eine Gerry-Weber-Filiale. Seit fast drei Jahren tut sich in dem Ladengeschäft nichts. Foto: Frank Vetter

Von BT-Redakteur Daniel Melcher

13 Ladengeschäfte in der Rastatter Innenstadt plus einige auf dem Hatz-Areal und in der Schloss-Galerie stehen leer (Stand: Juni 2021). Der Einzelhandel, so stellt die Stadtverwaltung fest, befindet sich „in einer großen Umbruchphase“. Um Mieter zu finden, will man nun mit dem Konzept eines Pop-up-Store-Wettbewerbs Immobilieneigentümer unterstützen – wenn diese mitspielen.
Denn: Bei sogenannten Pop-up-Stores – also Läden, die zunächst für eine befristete Zeit im Rahmen einer Aktion „aufklappen“ oder als Testballon fungieren – handelt es sich erst einmal nicht um langfristige Vermietgeschäfte. Noch vor zwei Jahren hielt man im Rathaus daher nichts davon, sich um „provisorische Einzelhandelsgeschäfte“ zu bemühen, wie zumindest der damalige Citymanager Johannes Flau sagte.

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