Freude, schöner Götterfunken

Rastatt (red) – Das Vocalensemble Rastatt startet mit der Neunten Sinfonie ins Beethoven-Jahr und wird im Juli in der Barockresidenz mit Händels „Acis and Galatea“ zu hören sein.

Heim nach Rastatt kehrt das Vocalensemble zur „Klingenden Residenz“ im Juli und hat Händels „Acis and Galatea“, eine Kurzoper in englischer Sprache, dabei.Foto: Vocalensemble

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Heim nach Rastatt kehrt das Vocalensemble zur „Klingenden Residenz“ im Juli und hat Händels „Acis and Galatea“, eine Kurzoper in englischer Sprache, dabei.Foto: Vocalensemble

Das Vocalensemble Rastatt wird 2020, dem 250. Geburtsjahr Ludwig van Beethovens, im Rampenlicht der internationalen Konzertszene stehen: Erstmals wird es mit dem Weltklasseorchester „Die Deutsche Kammerphilharmonie“ und seinem Pultstar Paavo Järvi musizieren: Zum Höhepunkt des Zyklus mit allen Sinfonien des Jubilars in der Alten Oper Frankfurt am 30. April und zum Abschluss des Musikfestes Bremen in der dortigen „Glocke“ am 22. November.

Auf dem Programm steht die Neunte Sinfonie Ludwig van Beethovens mit dem unter anderem als Europahymne berühmten Schlusschor, der „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller. Solisten sind Christina Landshamer (Sopran), Annely Peebo (Alt), Maximilian Schmitt (Tenor) und Shen Yang (Bass). Damit setzt das Ensemble neben seiner eigenen Konzerttätigkeit die Zusammenarbeit mit weltweit herausragenden Orchestern und Konzerthäusern fort und repräsentiert Stadt und Land weit über die Landesgrenzen hinaus.

Zur „Klingenden Residenz“ reisen Musikfreunde aus nah und fern nach Rastatt

In seiner Heimatstadt wird das Vocalensemble wieder bei der beliebten jährlichen „Klingenden Residenz“ präsent sein, zu der mittlerweile Musikfreunde aus nah und fern anreisen. Am Samstag, 18., und Sonntag, 19. Juli, erwartet die Besucher dieser Sommerkonzertreihe im prächtigen Ahnensaal der Barockresidenz Georg Friedrich Händels zauberhaftes Schäferspiel „Acis and Galatea“ nach Ovids „Metamorphosen“.

Es erzählt über die Liebe der schönen Wassernymphe Galatea zu dem Schäfer Acis, der von dem Zyklopen Polyphem aus Eifersucht erschlagen und anschließend von Galatea in eine Quelle verwandelt wird, um sie so in verwandelter Form weiterhin zu umgeben. Die Berliner Sopranistin Natasha Schnur wird die reizende Nymphe Galatea singen, der junge Tenor Martin Platz vom Staatstheater Nürnberg den verzauberten Schäfer Acis und Bassbariton Marcel Brunner, den man auch gerade am Nationaltheater Mannheim erleben kann, den rasenden Zyklopen Polyphem. Das Vocalensemble Rastatt übernimmt den Part der Hirten und Nymphen und alles wird begleitet vom Originalklangorchester Les Favorites mit der renommierten Spezialistin Veronika Skuplik als Konzertmeisterin.

Händel-Spezialist führt ins Werk ein

Die Leitung hat Holger Speck. Für alle Besucher gibt es eine Einführung durch den Händel-Spezialisten Prof. Dr. Thomas Seedorf jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn, heißt es in einer Ankündigung.

Am 3. Oktober wird das Vocalensemble zu Gast sein bei den „Herbstlichen Musiktagen“ in Bad Urach mit einem Programm mit Klavier und Ensemblemusik von Gioacchino Rossini. Mit dabei die SWR-Moderatorin Katharina Eickhoff und die lettische Pianistin Gryta Tatoryte unter der Leitung von Holger Speck.

Mit der berühmten „Weihnachtshistorie“ von Heinrich Schütz sind Vocalensemble Rastatt & Les Favorites im Brandenburgischen zu hören: im Bürgerhaus Neuenhagen bei Berlin am 19. Dezember. Ihr Konzertjahr beschließen die beiden Image-Botschafter Rastatts und Baden-Württembergs dann am 20. Dezember in der Stadthalle Gernsbach auf Einladung der dortigen Kulturgemeinde ebenfalls mit diesem Weihnachtsprogramm.

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Erstellt:
4. März 2020, 14:00 Uhr
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