Franz-Degler-Steg wird erneuert

Rastatt (red/ema) – Die Stadt Rastatt steigt in ein kleines Brückensanierungsprogramm mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg ein. Den Anfang macht der Franz-Degler-Steg

Der Steg wird hochgesetzt.  Foto: Frank Vetter/BT

© fuv

Der Steg wird hochgesetzt. Foto: Frank Vetter/BT

Von Egbert Mauderer

Altersbedingte Schäden machen eine komplette Erneuerung des Degler-Stegs notwendig, teilt die Stadtverwaltung mit. Der neue, aus Aluminium gefertigte Steg wird dabei auf das Höhenniveau des Murgdammwegs an der Josefstraße angehoben, sodass zukünftig keine Rampe mehr zwischen Weg und Brücke besteht. Neben dem Steg selbst wird auch das Plateau am Aueninstitut angehoben und erneuert. Die Sandsteinmauer gegenüber der Josefstraße wird darüber hinaus teilweise durch Stützwände ersetzt.

Sperrung wegen Kranarbeiten

Da für das Ausheben des Stegs ein Mobilkran eingesetzt werden muss, wird die Josefstraße am Mittwoch, 25., und Donnerstag, 26. März, in Höhe des Aueninstituts komplett gesperrt. Zudem wird eine Halteverbotszone in der Josefstraße ab Hausnummer 1/1 bis 6 eingerichtet. Der Verkehr wird großräumig über die Kehler Straße umgeleitet, Fußgänger können weiterhin die Josefstraße passieren, so die städtische Pressestelle. Die Bushaltestelle „Josefstraße“, die von der Buslinie 236 bedient wird, kann an den beiden Tagen nicht angefahren werden. Zum Einbau des neuen Stegs muss die Josefstraße voraussichtlich Mitte April erneut für zwei Tage gesperrt werden.

Finanzielle Förderung noch für zweites Projekt

Rund 260 000 Euro kostet die Instandsetzung des Bauwerks bei der Josefstraße; 110 000 Euro soll das Land beitragen. Die Co-Finanzierung aus Stuttgart wird durch einen kommunalen Sanierungsfonds möglich, den die Landesregierung nach eigenen Angaben erstmals aufgelegt hat. Die Große Kreisstadt profitiert davon in zwei Fällen. Neben dem Degler-Steg wurde auch die Franz-Brücke in das Förderprogramm aufgenommen. Die Kosten für deren Ertüchtigung hatte die Stadt zuletzt mit 850 000 Euro beziffert, von denen das Land die Hälfte aus dem Fonds übernehmen soll.

Die Maßnahme sollte eigentlich dieses Jahr angepackt werden, wurde nun aber ins kommende Jahr geschoben. Grund: Die Teilerneuerung der Rauentaler Straße und die Sanierung der Franz-Brücke sollen mit dem Umbau der Kreuzung Rauentaler Straße/Franz-Brücke verknüpft werden.

Zum Artikel

Erstellt:
24. März 2020, 08:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 56sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.