Erneut Ärger über Müllsünder in Rastatt

Rastatt (dm) – „Tatort“ Altkleidercontainer: Immer wieder sorgen Abfallablagerungen für Ärger. Der DRK-Ortsverein ruft nach einer Änderung des Sperrmüllsystems.

Aufgrund solcher Bilder werden mitunter Forderungen laut, Altkleidercontainer zu entfernen. Für das DRK sind sie indes eine wichtige Einnahmequelle. Foto: privat

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Aufgrund solcher Bilder werden mitunter Forderungen laut, Altkleidercontainer zu entfernen. Für das DRK sind sie indes eine wichtige Einnahmequelle. Foto: privat

Von Daniel Melcher

Erneut gibt es Ärger um Vermüllung am Standort eines Altkleidercontainers des Roten Kreuzes in Rastatt. Diesmal beklagen sich Anwohner am Röttererberg über wilde Abfallstapel, und der DRK-Ortsverein stellt wieder mal Strafanzeige wegen illegaler Müllentsorgung. Das Problem ist zum Leidwesen der Hilfsorganisation in der Barockstadt häufiger ein Thema. Wie soll man dem beikommen? Vorsitzender Markus Merklinger wünscht sich hier Unterstützung von der Kommunalpolitik: Es sei offensichtlich, dass das Verhalten mit dem kostenpflichtigen Sperrmüllsystem im Landkreis in Verbindung steht.
Dieses verleite bestimmte Zeitgenossen dazu, ihren Müll anderweitig loszuwerden – in Wald, Flur oder eben an den Altkleidercontainern. In Nachbarlandkreisen mit „kostenfreier“ Sperrmüllsammlung sei das Problem jedenfalls deutlich geringer, wie in der DRK-Geschäftsstelle betont wird. Merklinger appelliert an die Gremien und Behörden, das System der nicht zusätzlich zu bezahlenden Sperrmüllsammlung wieder einzuführen. Damit sei er bislang indes stets auf taube Ohren gestoßen.

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