Einigung über Kronospan-Areal erzielt

Bischweier (mak) – Eine Entwicklungsgesellschaft möchte das Areal des einstigen Spanplattenwerks von Kronospan in Bischweier erwerben und Flächen vermarkten. Eine Einigung über den Kauf ist erzielt.

Die Entwicklungsgesellschaft möchte das Kronospan-Areal und das alte Sägewerksgelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite erwerben und Flächen vermieten oder verkaufen. Foto: Willi Walter

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Die Entwicklungsgesellschaft möchte das Kronospan-Areal und das alte Sägewerksgelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite erwerben und Flächen vermieten oder verkaufen. Foto: Willi Walter

Von BT-Redakteur Markus Koch

Der Kronospan-Konzern hat sich mit einer Entwicklungsgesellschaft über den Verkauf des gesamten Spanplattenwerk-Areals geeinigt, ein Abschluss ist jedoch noch nicht erfolgt, betont Bürgermeister Robert Wein auf BT-Anfrage. In der Vorlage für die gemeinsame Sitzung der Gemeinderäte von Bischweier und Kuppenheim am nächsten Montag, die im Kuppenheimer Ratsinformationssystem öffentlich zu lesen ist, steht, dass die Fläche bereits verkauft sei. Anlass für die gemeinsame Sitzung der Gremien ist die anstehende Fortschreibung des Regionalplans, in dem es unter anderem um die Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten geht. Die betreffende Vorlage sei eigentlich für nichtöffentliche Zwecke geschrieben worden, verteidigt Wein die falsche Formulierung. Nähere Angaben über die Entwicklungsgesellschaft macht der Schultes nicht – nur, dass diese auf die Entwicklung von Brachflächen spezialisiert sei. „Die Gesellschaft hat ein Grundkonzept vorgelegt, das auch teilweise in den Aufstellungsbeschluss für einen neuen Bebauungsplan eingeflossen ist“, verdeutlicht der Rathauschef. Er habe in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit der Gesellschaft geführt. Diese plane, Flächen zu verkaufen und zu vermieten, wobei zwischenzeitlich „ein großer Interessent“ gefunden worden sei. „Alle Gebäude, die momentan noch auf dem Gelände stehen, sollen abgerissen werden. Ziel ist eine Inbetriebnahme im Jahr 2023.“ Die hierfür erforderlichen Planungen werde man in diesem Jahr fortführen. Die Einigung zwischen Entwicklungsgesellschaft und Kronospan sei schon vor Längerem erzielt worden; der Interessent habe jedoch mehrere Monate lang mit dem Konzern über Sicherheiten, inklusive der Option einer Ausstiegsmöglichkeit, verhandelt.

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Erstellt:
14. Juli 2021, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 35sec

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