Oliver Hassencamp: Ein unerkannter Sohn Rastatts

Rastatt – Oliver Hassencamp, Autor der Jugendbuchreihe „Die Ritter von Burg Schreckenstein“, wäre am Montag 100 Jahre alt geworden. Neun Jahre seiner Jugend verbrachte er in Rastatt.

Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist: Oliver Hassencamp (in einer Aufnahme aus den 40er-Jahren), der von 1921 bis 1930 in Rastatt aufwuchs. Foto: pr

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Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist: Oliver Hassencamp (in einer Aufnahme aus den 40er-Jahren), der von 1921 bis 1930 in Rastatt aufwuchs. Foto: pr

Von Patrick Benz

Wer heute durch Rastatt schlendert und in der Bahnhofstraße 38 an der gläsernen Front eines 24-Stunden-Supermarkts sowie einer leer stehenden Apotheke vorbeikommt, wird vermutlich nicht wissen, dass an dieser Stelle einst das erste Wohnhaus eines Schriftstellers stand, dessen Jugendbücher seit den 60er-Jahren Generationen von Heranwachsenden in den Bann gezogen haben. Die Rede ist von Oliver Hassencamp (10. Mai 1921 bis 31. März 1988) und seiner 27 Bände umfassenden Reihe „Die Ritter von Burg Schreckenstein“.
Von einem „vergessenen“ Sohn Rastatts zu sprechen, träfe den Sachverhalt also nicht ganz, denn zumindest als Verfasser jener Geschichten über die auf eine mittelalterliche Burg ausgesiedelte Schule aus dem fiktiven Neustadt, sowie die aufwendig inszenierten Streiche ihrer Schüler ist er durchaus in Erinnerung geblieben.

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