Ein Verzicht, der auch den Geschmackssinn schärft

Rastatt (nora) – Weniger oder gar kein Fleischkonsum: Das könnte einiges in der Welt verbessern, meint die vom Klimabündnis Rastatt gekürte „Klimaheldin des Alltags“, Kathrin Peter.

Getestet und für gut befunden: Vegetarierin Kathrin Peter kostet ihr selbst kreiertes Gericht „Spaghetti mit Linsenbolognaise“.Foto: Nora Pallek

© nora

Getestet und für gut befunden: Vegetarierin Kathrin Peter kostet ihr selbst kreiertes Gericht „Spaghetti mit Linsenbolognaise“.Foto: Nora Pallek

Von Nora Pallek

Das Klimabündnis Rastatt hat die Vegetarierin Kathrin Peter aus Elchesheim-Illingen zur „Klimaheldin des Alltags“ ernannt. „Eine fleischlose Ernährung trägt wesentlich zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei“, begründet Erwin Groß, Sprecher des Klimabündnisses, die Auszeichnung. „Die Produktion von einem Kilo Rindfleisch verursacht so viel CO2 wie 80 Pkw-Kilometer“, verdeutlicht er die Auswirkungen des Fleischkonsums.
„Ein 200-Gramm-Steak schlägt in der Klimabilanz also genauso zu Buche wie etwa eine Fahrt von Rastatt nach Baden-Baden“, rechnet er vor. Da der Durchschnittsdeutsche pro Jahr 57 Kilogramm Fleisch esse, komme da schon einiges zusammen. Besorgniserregend findet der Bündnissprecher auch den hohen Flächenverbrauch für die Tierfutterproduktion, denn für ein Kilogramm Rindfleisch würden bis zu sieben Kilogramm Futtermittel benötigt. „Immer mehr Regenwälder werden abgeholzt, um Sojaplantagen anzulegen“, kritisiert Groß.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.