Ein Neuanfang

Kuppenheim (ar) – Nach dem verheerenden Feuer am 22. Oktober, das seine Wohnung und sein Geschäft zerstörte, erfährt Klaus Peter Mühling viel Unterstützung.

„Frohe Weihnachten“: Die Klasse 3b der Favoriteschule hat Klaus Peter Mühling mit weihnachtlichen Basteleien überrascht.Foto: Anne-Rose Gangl

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„Frohe Weihnachten“: Die Klasse 3b der Favoriteschule hat Klaus Peter Mühling mit weihnachtlichen Basteleien überrascht.Foto: Anne-Rose Gangl

Von Anne-Rose Gangl

Vor neun Wochen stand Klaus Peter Mühling am frühen Morgen auf der Straße vor seinem Haus und musste zusehen, wie seine gesamte Existenz den Flammen zum Opfer fiel. Am Heiligen Abend saß er in seiner neuen Zweizimmerwohnung und hatte nur einen einzigen Wunsch: endlich wieder Normalität.
Das verheerende Feuer, das am 22. Oktober das gesamte Gebäude in der Kuppenheimer Friedrichstraße zerstörte, änderte sein ganzes bisheriges Leben. Er verlor nicht nur seine Wohnung, sondern auch seine komplette Existenz, seine Perspektive für die Zukunft und seinen so lieb gewonnenen Alltag mit den vielen Kontakten zu seinen Kundinnen und Kunden, die in das Schreibwaren-, Textil- und Spielwarengeschäft Mühling gekommen sind. Er fühlte sich wie ein Obdachloser, der nur noch seine Kleider am Leib hatte. Fünf Wochen lang lebte er in der Flüchtlingsunterkunft „Kreuz“ in einem kleinen Zimmer, das ihm die Stadt Kuppenheim zur Verfügung gestellt hatte. „Ich bin froh, dass ich das hatte, und mit den Bewohnern bin ich gut ausgekommen, nur meinen Kenny habe ich vermisst“, berichtet Mühling, der glücklich ist, dass er seinen Malteser-Rüden in der neuen Wohnung halten darf.

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Erstellt:
27. Dezember 2020, 09:30 Uhr
Lesedauer:
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