Ukrainer in Rastatt: Ein Lächeln mit Tränen

Rastatt (sie) – Im Martha-Jäger-Haus in Rastatt leben rund 400 Ukrainer. Zwei Familien erzählen von ihrer Flucht.

Wenig Platz, aber in Sicherheit: Ruslana und Dmutro Rubachyk leben mit ihren beiden Kindern in einem kleinen Zimmer des ehemaligen Pflegeheims. Foto: Hans-Jürgen Collet

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Wenig Platz, aber in Sicherheit: Ruslana und Dmutro Rubachyk leben mit ihren beiden Kindern in einem kleinen Zimmer des ehemaligen Pflegeheims. Foto: Hans-Jürgen Collet

Von Holger Siebnich

Ruslana Rubachyk hat die kleine Anna hübsch gemacht. Die fünfjährige Tochter sitzt im gelben Kleid mit Rüschenkragen auf ihrem Schoß. Die Themen, über die die Mutter spricht, passen nicht zu diesem friedlichen Bild. Es geht um Bomben, Leichen auf Straßen, Vergewaltigungen und Verwandte, die im Krieg kämpfen. Gemeinsam mit ihrem Mann und den beiden Kindern ist sie aus der Ukraine geflohen. Wie rund 400 weitere Flüchtlinge hat die Familie eine vorübergehende Heimat im Martha-Jäger-Haus in Rastatt gefunden.

Dankbar für ein kleines Zimmer

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Erstellt:
21. April 2022, 10:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 37sec

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