Durchschnittlich 15,7 Tage krank

Rastatt (red) – Die Menschen im Landkreis Rastatt waren vergangenes Jahr durchschnittlich 15,7 Tage und damit einen halben Tag kürzer krankgeschrieben als im Jahr 2018, das geht aus dem Barmer-Gesundheitsreport hervor.

Von 1000 Beschäftigten haben vergangenes Jahr täglich 43 krankheitsbedingt im Job gefehlt. Symbolfoto: Klose/dpa

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Von 1000 Beschäftigten haben vergangenes Jahr täglich 43 krankheitsbedingt im Job gefehlt. Symbolfoto: Klose/dpa

„Wir haben vor allem weniger Fehltage aufgrund von psychischen Störungen erfasst“, wird Mirco Schirmag, Regionalgeschäftsführer der Barmer in Rastatt, in einer Pressemitteilung zitiert. Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen hätten je 100 Personen 255 Krankheitstage verursacht. Dieser Wert liege fast 30 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Der Grund für diese Entwicklung gehe aus den Daten aber nicht hervor. Schirmag: „Wir sehen nicht die Ursache, nur das Ergebnis.“ Der Krankenstand habe im Landkreis Rastatt bei 4,3 Prozent gelegen. Das heißt von 1 000 Beschäftigten hätten vergangenes Jahr täglich 43 krankheitsbedingt im Job gefehlt.

50,6 Prozent der Baden-Württemberger waren letztes Jahr mindestens einmal krankgeschrieben (2018: 52,3 Prozent). Pro Kopf weist der Barmer-Gesundheitsreport 15,3 Krankheitstage aus (Bund: 18,2 Tage), das ist ein Rückgang um 0,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018. Die Zahl der Krankheitsfälle ist im Jahresvergleich um zwei Prozent gesunken. Schirmag: „Es waren weniger Baden-Württemberger wegen einer Atemwegserkrankung krankgeschrieben, auch die Zahl der Krankheitstage ist zurückgegangen. Das könnte an der vergleichsweise schwächeren Grippe- und Erkältungswelle gelegen haben.“ Erneut mehr habe sich bestätigt, dass die Baden-Württemberger die gesündesten Deutschen sind.

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Erstellt:
5. Mai 2020, 12:30 Uhr
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