Doku über Rastatter Prozesse wird gesendet

Rastatt (BT) – Eine Dokumentation über die Rastatter Kriegsverbrecherprozesse strahlt Arte am Dienstag, 4. Mai, aus. Die Spielszenen wurden am historischen Ort gedreht: im Rastatter Schloss.

Zahlreiche Statisten aus der Region sind bei den Dreharbeiten im Rastatter Schloss beteiligt. Die Verhandlungen fanden tatsächlich im Ahnensaal statt. Foto: Moving Story Media/Hans Jako

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Zahlreiche Statisten aus der Region sind bei den Dreharbeiten im Rastatter Schloss beteiligt. Die Verhandlungen fanden tatsächlich im Ahnensaal statt. Foto: Moving Story Media/Hans Jako

Rastatt, im Frühjahr 1946: Das Tribunal Général der französischen Besatzungszone wird eröffnet. Während der nächsten drei Jahre finden vor dem Gericht im Ahnensaal des Rastatter Schlosses 235 Prozesse statt. 2.130 Mal wird Anklage erhoben, hauptsächlich gegen das Personal der NS-Lager auf dem Gebiet der französischen Besatzungszone. Damit gehören die Rastatter Prozesse zu den größten alliierten Kriegsverbrecherprozessen nach dem Zweiten Weltkrieg, heißt es in einer Pressemitteilung des Südwestrundfunks (SWR). Nachdem die 100-jährige Sperrfrist vorzeitig aufgehoben wurde, konnten die Geschehnisse im Gerichtssaal nachvollzogen werden.

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