Corona-Tragödie: Appell eines Hinterbliebenen

Rastatt (sie) – Nach dem Corona-Ausbruch im Haus Paulus in Rastatt trauern Angehörige um die Opfer. Ein Hinterbliebener richtet einen eindringlichen Appell an Impfskeptiker.

Tragödie im Seniorenheim: Im Haus Paulus haben sich 50 von 88 Bewohnern mit Corona infiziert, neun sind gestorben. Die Lage bleibt angespannt. Foto: Holger Siebnich

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Tragödie im Seniorenheim: Im Haus Paulus haben sich 50 von 88 Bewohnern mit Corona infiziert, neun sind gestorben. Die Lage bleibt angespannt. Foto: Holger Siebnich

Von BNN-Redakteur Holger Siebnich

Thomas Häfner ist noch immer fassungslos: „Es hat nur eine Woche gedauert, dann war meine Mutter tot.“ Gertrud Häfner lebte im Haus Paulus in Rastatt, wo es zu einem massiven Corona-Ausbruch gekommen ist. Ihr Sohn richtet einen eindringlichen Appell an Impfskeptiker. Eine andere Angehörige beklagt unterdessen Missstände bei der Versorgung ihrer Mutter, die in dem Heim unter Quarantäne steht.
Neun Bewohner des Heims sind mittlerweile gestorben, mehr als die Hälfte der 88 Bewohner hat sich infiziert (wir berichteten). Thomas Häfner bekam am 20. Dezember einen Anruf aus dem Haus. Seine Mutter sei positiv getestet worden. Sie lebte im Wohnbereich „Terrakotta“, wo die ersten Fälle auftraten. Mittlerweile sind vier von fünf Wohngruppen betroffen.

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Erstellt:
4. Januar 2022, 17:52 Uhr
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