Bundespolizei erwischt viele Maskenmuffel

Rastatt (red) – Die Bundespolizei hat seit 2. November mehr als 300 Maskenpflicht-Verstöße festgestellt. Am Sonntag gab es einen Vorfall am Rastatter Bahnhof.

Am Sonntag zeigte sich ein Maskenmuffel am Rastatter Bahnhof uneinsichtig. Symbolfoto: BT-Archiv

Am Sonntag zeigte sich ein Maskenmuffel am Rastatter Bahnhof uneinsichtig. Symbolfoto: BT-Archiv

Dort mussten die Beamten einen 59-Jährigen ermahnen. Er zeigte sich allerdings uneinsichtig und weigerte sich, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Daher wurden seine Personalien aufgenommen und die Daten an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. Diese entscheidet nun darüber, ob ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Seit dem 2. November 2020 intensiviert die Bundespolizei den Einsatz in Bahnhöfen, Zügen, auf Flughäfen und an den Landgrenzen, um bei der Pandemiebekämpfung zu helfen.

Zwischen 2. und 8. November wurden im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Offenburg, der auch die Region Rastatt/Baden-Baden umfasst, mehr als 300 Personen ohne Maske ertappt. In einer Vielzahl der Fälle wurden Ermahnungen ausgesprochen, in drei Fällen informierten die Einsatzkräfte das zuständige Gesundheitsamt, um ein Bußgeldverfahren einzuleiten.

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Erstellt:
9. November 2020, 11:45 Uhr
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