Bischweier will flächendeckend Tempo 30

Bischweier (ser) – Mit Hilfe eines Lärmaktionsplans will Bischweier es schaffen, im Ort flächendeckend Tempo 30 einzuführen. Der Entwurf wurde jetzt im Gemeinderat vorgestellt.

Weniger Verkehrslärm und auch künftig Tempo 30 sind Ziele in Bischweier.Foto: Heiner Wirbser

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Weniger Verkehrslärm und auch künftig Tempo 30 sind Ziele in Bischweier.Foto: Heiner Wirbser

Von Heiner Wirbser

Mit der Bekämpfung der Lärmbelastung befasst sich die Gemeindeverwaltung Bischweier schon seit mehreren Jahren, verdeutlichte Bürgermeister Robert Wein bei der Online-Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend. Dabei hat das Gremium nun dem Entwurf einer Lärmaktionsplanung zugestimmt. Angestrebt wird eine flächendeckende Einführung von Tempo 30, die bisher von den Verkehrsbehörden des Landkreises Rastatt für Kreis- und Landstraßen abgelehnt werde.
Die derzeitige Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 auf der K3737 (Murgtalstraße), der K3713 (Bahnhofstraße, Kuppenheimerstraße) und der K3714 (Rauentalerstraße) sei aufgrund der Bautätigkeit auf der B462 zeitlich bis Ende Mai begrenzt, informierte Wein. Um dennoch über diese Zeit hinaus eine Tempo-30-Zone für alle Straßen zu bekommen, ist eine Lärmkartierung nach EU-Umgebungs-Lärmrichtlinie notwendig. Daher hatte die Gemeindeverwaltung das Ingenieurbüro für Verkehrswesen Koehler & Leutwein aus Karlsruhe mit der Lärmaktionsplanung beauftragt.

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Erstellt:
18. April 2021, 17:00 Uhr
Aktualisiert:
18. April 2021, 19:28 Uhr
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