Baustellenstart mit Abbruch

Muggensturm (red) – Der offizielle Spatenstich war im Februar, nun haben die Bauarbeiten zur Erweiterung der Muggensturmer Kinderkrippe „Storchennest“ begonnen, teilt die Gemeinde mit, die rund 2,1 Millionen Euro in das Vorhaben investiert. Rund 85 Prozent der Arbeiten seien beauftragt.

Bis Ende April sollen die Abbrucharbeiten an der Kita „Storchennest“ Muggensturm dauern. Foto: Gemeinde

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Bis Ende April sollen die Abbrucharbeiten an der Kita „Storchennest“ Muggensturm dauern. Foto: Gemeinde

Vergangene Woche wurde die Stahlbetondecke durchgesägt, um die abzubrechenden Bauteile vom Bestand zu trennen. Aktuell werden die einzelnen Betonteile mit Großgeräten abgebrochen und zerkleinert. Diese Arbeiten werden voraussichtlich Ende April abgeschlossen sein.

Bereits im Juli 2018 stand fest, dass der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen nur durch eine Erweiterung der Kinderkrippe um zwei Gruppen gedeckt werden kann. Zusammen mit dem Architekturbüro Adler + Retzbach aus Karlsruhe, das bereits die bestehende Krippe geplant hatte, wurde die Planung im Juli 2018 vom Gemeinderat beschlossen. Doch aufgrund hoher Ausschreibungsergebnisse erfolgte eine Umplanung und wiederholte Ausschreibung, sodass sich das Projekt verzögerte. Am 13. Februar begannen dann die Abbrucharbeiten zunächst bei laufendem Krippenbetrieb. Daher musste der Baustellenablauf in enger Kooperation mit der Gemeinde, der Krippenleitung, den Eltern, den Architekten und den Baufirmen erfolgen. Ein neuer Zugang musste zuerst geschaffen werden und die Baustelle sicher vom Krippenbetrieb abgetrennt werden.

Arbeiten laufen termingerecht

Im Gebäudeinneren erfolgte anschließend der sorgfältige Ausbau der Elemente, die im Neubau wieder eingebaut werden, wie Türen, Leuchten, Fassaden- und Fensterelemente, heißt es in der Mitteilung weiter. Parallel dazu wurde im Bereich des Verbindungswegs der neue Kanalanschluss verlegt, die äußeren Fassadenplatten demontiert und die Dachaufbauten abgeräumt.

Bislang laufen trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie alle Rückbau- und Abbrucharbeiten noch reibungslos und termingerecht, informiert die Gemeinde. Entsprechend den Vorgaben der Berufsgenossenschaft würden die Vorsichtsmaßnahmen von der Bauleitung angewiesen und begleitet.

Geplant ist die Fertigstellung des Projekts im Frühjahr 2021. Ob der Termin eingehalten werden kann, sei aufgrund der aktuellen Situation wegen des Coronavirus’ noch nicht absehbar, heißt es weiter aus dem Rathaus.

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Erstellt:
16. April 2020, 13:00 Uhr
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