„An uns kommt keiner vorbei“

Rastatt (sl) – Bei der Telefonvermittlung des Klinikums Mittelbaden in Rastatt laufen die Drähte heiß. Gerade in Corona-Zeiten kein leichter Job.

Birgit Götzmann, Gabi Uibel, Bianca Schreiber und Nicole Bittmann haben selten Zeit, den Blick auf die Rastatter Skyline zu genießen. Mehr als 100 Anrufer hat jede von ihnen täglich an der Strippe. Auf dem Bild fehlt Nicole Damm. Foto: Frank Vetter

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Birgit Götzmann, Gabi Uibel, Bianca Schreiber und Nicole Bittmann haben selten Zeit, den Blick auf die Rastatter Skyline zu genießen. Mehr als 100 Anrufer hat jede von ihnen täglich an der Strippe. Auf dem Bild fehlt Nicole Damm. Foto: Frank Vetter

Von BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Eigentlich sollen sie „nur“ dafür sorgen, dass Anrufer beim Klinikum Mittelbaden mit der richtigen Stelle verbunden werden, um ihr jeweiliges Anliegen zu klären. Bei der Vielzahl von Häusern und Stationen im Landkreis Rastatt und in Baden-Baden ist das an sich schon eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe. Doch in Zeiten von Corona kommen sich die fünf Damen der telefonischen Vermittlung zunehmend vor wie Seelsorger, und mitunter auch wie Fußabtreter.
Im fünften Stock des blauen Hochhauses auf dem Rastatter Klinikgelände teilen sich die fünf Frauen zwei Büros. Dort laufen die Anrufe aus ganz Mittelbaden zusammen, auch die für die Klinikumstandorte in Baden-Baden und vertretungsweise Bühl. Hinzu kommen die Senioreneinrichtungen und Medizinischen Versorgungszentren zwischen Rastatt, Forbach und Ottersweier. Seit September 2019 gibt es die Telefonvermittlung in dieser Form. Zuvor war dies Aufgabe des jeweiligen Empfangs.

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