Amelie kann sehen

Rastatt (kba) – Dank vieler Spenden konnte die Behandlung der fast blinden zweijährigen Amelie beginnen. Erste Erfolge zeigen sich.

„Wo Licht ist, ist oft auch mehr“: Die Hilfsbereitschaft gegenüber Amelie und ihrer Mutter ist groß. Foto: Privat

© kba

„Wo Licht ist, ist oft auch mehr“: Die Hilfsbereitschaft gegenüber Amelie und ihrer Mutter ist groß. Foto: Privat

Von Kerstin Bausch

Wo Licht ist, ist auch mehr. So ließen sich mit einem Zitat der Mutter von Amelie, kurz und ohne medizinischen Jargon zu bemühen, die positiven Effekte der ersten von mindestens vier Behandlungen in einer Spezial-Augenklinik in Berlin zusammenfassen. Die zweijährige Tochter wurde mit einer schweren septooptischen Dysplasie, kurz SOD, geboren, bei der der Sehnerv unterentwickelt ist, Nervenfasern und -zellen dezimiert sind. Zwar können Nerven, egal ob beschädigt oder insuffizient, nicht wieder hergestellt, dank einer neuartigen Behandlung aber selbst abgestorbene Nervenzellen reaktiviert und gestärkt werden.
Die Hoffnung ist, das Gehirn so stimulieren zu können, dass es einen Teil der Sehkraft durch alternative Verbindungen wiederzustellen versucht. „Ich hatte schon immer den Eindruck, dass Amelie auf Licht reagiert“, erklärt Annette F. hinsichtlich der neuesten Erkenntnisse zum Sehvermögen ihrer Zweijährigen.

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