Abstand halten – und trotzdem zusammenrücken

Rastatt (dm) – Die Stadt Rastatt stellt auf Notbetrieb um, schickt Kontrollteams raus und appelliert an die Solidarität der Menschen: In Zeiten der Coronakrise gelte, es jeden vermeidbaren Kontakt zu unterlassen und zugleich jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen.

Der Betrieb ruht. Rund 80 Spielplätze gibt es in der Stadt Rastatt; auch sie fallen unter die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus’. Künftig wird kontrolliert. Foto: Vetter

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Der Betrieb ruht. Rund 80 Spielplätze gibt es in der Stadt Rastatt; auch sie fallen unter die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus’. Künftig wird kontrolliert. Foto: Vetter

Von Daniel Melcher

Die Rastatter Stadtverwaltung schaltet in den Notbetrieb um, das heißt, die Bürger müssen sich auf weitere Einschränkungen in den Ämtern einstellen. Unterdessen laufen Kontrollen an, um die Einhaltung der Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus zu überprüfen. Bürgermeister Arne Pfirrmann appelliert an die Menschen: „Nehmen Sie die Lage ernst – sonst haben wir in Kürze eine Ausgangssperre.“
Jeder vermeidbare Kontakt könne verheerende Wirkung haben, betonte er gestern gegenüber der Presse die Dramatik der Situation: Bei der jetzigen Infektionsrate würde die Zahl der an Covid-19 Erkrankten in Deutschland von aktuell rund 13600 in 30 Tagen auf rund 13 Millionen steigen. „Ich habe kein Verständnis dafür, wenn einzelne meinen, sie stünden über der Sache.“

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Erstellt:
20. März 2020, 11:28 Uhr
Lesedauer:
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