„Abseits-der-Wege-Pfad“ im Stadtwald

Rastatt (naf) – Stadtförster Martin Koch und Steffen Jung, der einen Erlebnispfad im Rahmen seines Lehrgangs zum Forstwirtschaftsmeister plante und umsetzte, haben diesen am Donnerstag vorgestellt.

In fast jedem Baumstamm des Ötigheimer Walds sind Eisensplitter von Granaten zu finden. Sie hinterlassen einen schwarzen Fleck in den Jahresringen. Fotos: Nadine Fissl

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In fast jedem Baumstamm des Ötigheimer Walds sind Eisensplitter von Granaten zu finden. Sie hinterlassen einen schwarzen Fleck in den Jahresringen. Fotos: Nadine Fissl

Von Nadine Fissl

Von befestigten Wegen wegführen und Menschen die Gelegenheit geben, in den Wald zu schauen: Das soll der neue „Abseits-der-Wege-Pfad“ im Ötigheimer Wald.
Stadtförster Martin Koch und Steffen Jung, der den Erlebnispfad im Rahmen seines Lehrgangs zum Forstwirtschaftsmeister plante und umsetzte, haben das Projekt vorgestellt und querfeldein zwischen Eichen und Brombeersträucher eingeladen.
„Auf den weichen Waldboden zu treten, ist ein ganz anderes Gefühl an den Füßen“, merkt Koch gleich zu Beginn an. Für den rund 300 Meter langen Pfad (Start: Waldweg am Berliner Ring gegenüber der Einmündung Stettiner Straße) wurden Seegras und Brombeersträucher entfernt, ansonsten ist der Boden unbehandelt. Man steht wortwörtlich mitten im Wald – dazu passend sind die Schilder mit der Aufschrift „Abseits der Wege“. Hier startet der Rundgang und führt mit der ersten seiner zehn Stationen direkt durch einen in zwei Teile gesägten Baumstamm hindurch.

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Erstellt:
3. Juli 2020, 06:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 41sec

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