Eier und Autobatterien auf der A5

Rastatt (red) – Die Autobahn 5 ist am frühen Montagmorgen nach einem Unfall bei Rastatt gesperrt worden. Am Mittag wurde die A5 nach einem weiteren Unfall ab Karlsruhe-Süd gesperrt.

Eier und Autobatterien auf der A5

Ein mit Eiern beladener Lkw ist auf der A5 umgekippt. Die Autobahn ist zwischen Rastatt-Nord und -Süd gesperrt. Foto: Feuerwehr Rastatt

Laut Polizei war ein Lkw-Fahrer um kurz nach 4 Uhr auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Rastatt-Süd unterwegs, als er offenbar eine Baustelle übersah. Beim Versuch, durch ein Ausweichen einen Unfall zu vermeiden, geriet der mit Lebensmitteln beladene 40-Tonner ins Schleudern und kippte um.

Der 64-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Die A5 musste in Fahrtrichtung Süden gesperrt werden. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten gestalteten sich schwierig. Laut Polizei bestand die Ladung aus Eiern, die per Hand umgeladen wurden. Zudem mussten der Lkw sowie der dazugehörige Auflieger zunächst aufgerichtet und danach geborgen sowie die Fahrbahn gereinigt werden, da sich die Reste der beim Unfall zerstörten Eier auf der Fahrbahn verteilt hatten. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Rastatt-Nord ausgeleitet. Davor bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Der Zeitverlust betrug zeitweise mehr als 90 Minuten. Laut Mitteilung der Polizei vom späten Nachmittag konnte um 16.30 Uhr der mittlere Fahrstreifen an der Unfallstelle wieder freigegeben werden. Erst gegen 21.15 Uhr war der Streckenabschnitt wieder ungehindert befahrbar. Nach ersten Schätzungen der Polizei dürfte sich der entstandene Sachschaden auf etwa 100.000 Euro belaufen.

Im Rückstau zwischen Karlsruhe-Süd und Rastatt kam es gegen 9.40 Uhr in Höhe des Gewerbegebiets Muggensturm zu einem Auffahrunfall auf dem linken Fahrstreifen. Laut Polizei handelte es sich dabei aber nur um einen Kleinstunfall.

Sperrung ausgeweitet

Gegen 13 Uhr ereignete sich dann kurz nach der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd ein weiterer Lkw-Unfall. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei übersah der 51-jährige Fahrer eines polnischen Sattelzugs vermutlich das Stauende. Um einen Zusammenstoß mit einem vorausfahrenden Tankfahrzeug zu vermeiden, wich der Fahrer nach links aus, kollidierte jedoch trotzdem seitlich mit dem Tankfahrzeug. Durch die seitliche Kollision wurde der Laderaum des Sattelaufliegers aufgerissen, sodass sich die aus Autobatterien bestehende Ladung über alle Fahrbahnen verteilte. Auch der Tanklastzug wurde erheblich beschädigt, jedoch trat keine Ladung aus. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der Schaden liegt laut Polizei im sechsstelligen Bereich. Die Südfahrbahn war zwischen 13 und etwa 14.30 Uhr zwischen Karlsruhe-Süd und Rastatt-Süd gesperrt. Nach Beseitigung der herumliegenden Gegenstände wurde gegen 15 Uhr der linke Fahrstreifen wieder freigegeben. Gegen 20.30 Uhr konnten schließlich auch die übrigen Fahrbahnen wieder genutzt werden. Auch hier kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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