50 Jahre Rastatter Hallenbad

Rastatt (dm) – Vor genau fünf Jahrzehnten, am 8. Januar 1971, wurde das Rastatter Hallenbad feierlich eingeweiht. Wie lange darin noch geschwommen werden kann, ist derzeit ungewiss.

Sprung ins erfrischende Nass: Wie lange in dem ab 1968 errichteten Rastatter Hallenbad noch geschwommen werden kann, ist derzeit ungewiss. Foto: Frank Vetter/Archiv

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Sprung ins erfrischende Nass: Wie lange in dem ab 1968 errichteten Rastatter Hallenbad noch geschwommen werden kann, ist derzeit ungewiss. Foto: Frank Vetter/Archiv

Von Daniel Melcher

Einst gefeiert, ist es inzwischen ein Auslaufmodell – zumindest wenn es nach der noch immer geltenden Beschlusslage des Gemeinderats und der Stadtverwaltung geht: Das Rastatter Hallenbad „Alohra“. Mitten im Corona-Lockdown und daher geschlossen, hat es sang- und klanglos Jubiläum: Vor fünf Jahrzehnten, am 8. Januar 1971, ist es feierlich eröffnet worden.
Die Stadtkapelle spielte, im Sportbecken glänzten die Schwimmer des RTV vor zahlreichem Publikum, und der damalige Oberbürgermeister Richard Kunze sprach von einem „bedeutenden Akt in der Geschichte der Stadt“. Tags darauf durfte die Bevölkerung das Bad stürmen, und sie tat es: Mehr als 1.200 Besucher wollten sich sogleich in das erfrischende Nass stürzen – und das, obwohl ein großer Teil der Bevölkerung damals gar nicht schwimmen konnte, wie im BT-Artikel zur Eröffnung zu lesen war. Rund sechs Wochen später hieß das Hallenbad-Team bereits die 50.000. Besucherin willkommen.

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Erstellt:
8. Januar 2021, 14:29 Uhr
Lesedauer:
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