Weisenbacher kämpfen für Erhalt des Quellwassers

Weisenbach (stj) – Die Bürgerinitiative, die verhindern will, dass die Gemeinde über eine Ersatzwasserleitung an das Trinkwassernetz von Gernsbach angeschlossen wird, hat ein Bürgerbegehren gestartet.

Halten am Bürgerbegehren fest: Die Vertrauenspersonen Günter Westermann, Friedbert Fellmoser und Hans-Georg Künstel (von links). Foto: Renate Steinberger-Künstel

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Halten am Bürgerbegehren fest: Die Vertrauenspersonen Günter Westermann, Friedbert Fellmoser und Hans-Georg Künstel (von links). Foto: Renate Steinberger-Künstel

Von BT-Redakteur Stephan Juch

Anfang Februar haben die Vertrauenspersonen Günter Westermann, Friedbert Fellmoser und Hans-Georg Künstel das Bürgerbegehren mit insgesamt 705 Unterschriften an Bürgermeister Daniel Retsch übergeben. Dieser zeigt sich von dem Vorgehen alles andere als begeistert und hat zusammen mit den Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat versucht, die drei Vertrauensleute der Bürgerinitiative Trinkwasser Weisenbach/Au dazu zu bringen, ihr Bürgerbegehren einzufrieren. Es sei schließlich noch gar nichts entschieden bezüglich einer etwaigen Ersatzwasserleitung nach Gernsbach, die die Initiative wegen der PFC-Problematik ausschließen will. Bis Donnerstag mussten sich die Vertrauensleute erklären. Sie sind auf den vorgeschlagenen Deal des Bürgermeisters aber nicht eingegangen: „Dies können wir auch den 705 Personen, die unterschrieben haben, nicht zumuten“, heißt es in einem Schreiben an Retsch.

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