Tote Ziege in Bermersbach: Wolfsriss bestätigt

Forbach (stj) – Die genetischen Untersuchungen des Senkenberg-Instituts haben ergeben, dass es ein Wolf war, der am 6. Januar die Ziege in der Gemeinde Forbach getötet hat.

Wolf GW852m hat die Ziege in Bermersbach gerissen. Das bestätigt die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt. Foto: Boris Roessler/dpa

© dpa

Wolf GW852m hat die Ziege in Bermersbach gerissen. Das bestätigt die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt. Foto: Boris Roessler/dpa

Von Stephan Juch

Die Proben belegen, dass es sich dabei um den residenten Wolfsrüden mit der Bezeichnung GW852m handelt. Das teilte die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) am Montag mit. Die Gemeinde Forbach gehört zum so genannten Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald, in dem sich im nördlichen Teil der Wolfsrüde GW852 seit fast drei Jahren niedergelassen hat. In dem Fördergebiet unterstützt das Land Nutztierhalter bei der Finanzierung von Herdenschutzmaßnahmen. Seit 2018 hat der Wolf inzwischen sechs Mal Nutztiere im Murgtal gerissen. Der erste Angriff erfolgte in Reichental, dann schlug das Tier in Langenbrand, in Gausbach und zwei Mal im Forbacher Sasbachtal zu sowie jüngst in Bermersbach bei den Ziegenfreunden.

Um diesen Artikel weiterzulesen, müssen Sie ein Login für BT Digital haben.
Sie sind bereits registriert? Dann melden Sie sich bitte hier an.
Sie interessieren sich für einen BT Digital Zugang? Dann finden Sie hier unsere Angebote.

Zum Artikel

Erstellt:
25. Januar 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen