Stadtpfarrer darf in Goethes „Atmosphäre“ atmen

Gernsbach (czo) – Christoph Friedrich Rinck amtierte von 1803 bis 1812 als Stadtpfarrer in Gernsbach. Dabei zeichnete ihn insbesondere das Eintreten für den Juden Simon Kaufmann nachweislich aus.

Die St. Jakobskirche in Gernsbach war von 1803 bis 1812 die Wirkungsstätte von Stadtpfarrer Christoph Friedrich Rinck. Foto: Cornelia Zorn

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Die St. Jakobskirche in Gernsbach war von 1803 bis 1812 die Wirkungsstätte von Stadtpfarrer Christoph Friedrich Rinck. Foto: Cornelia Zorn

Von Cornelia Zorn

Der junge evangelische Vikar Christoph Friedrich Rinck ist am Abend des 20. Dezember 1783 aus Baden mit drei Freunden in Berlin unterwegs. „Sie überredeten mich um zehn Uhr noch ein wenig mit ihnen zu gehen“, lesen wir in seinem Reisetagebuch. Man landet bei einem „Hurenwirth, wo besonders Sonnabends Tanz ist“. 20 Jahre später wird Rinck Stadtpfarrer in Gernsbach, wo er sich durch Toleranz und Menschlichkeit auszeichnet.

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