Sprengungen in Gernsbach

Gernsbach (red) – Die ursprünglich für Montag geplanten und dann verschobenen Sprengungen für den Bau von Treppenhäusern im Gernsbacher Tunnel finden nun am Dienstag statt.

•Mit einem Spezialbagger werden die Sprenglöcher in den felsigen Untergrund gebohrt. Foto: Matthias Sorg/Archiv

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•Mit einem Spezialbagger werden die Sprenglöcher in den felsigen Untergrund gebohrt. Foto: Matthias Sorg/Archiv

Wie das Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe mitteilte, finden die wegen eines defekten Bohrgeräts zunächst abgesagten Sprengungen „Am Kurpark“ am Dienstag ab 14 Uhr statt. Die Termine für weitere Sprengungen, die für die nächsten drei bis vier Monate geplant sind, werden vom RP rechtzeitig veröffentlicht. Seit September 2019 werden vier Rettungstreppenhäuser für den Tunnel Gernsbach hergestellt.

Sicherheitszone und Sperrungen

Wie bei den Rettungstreppenhäusern „Am Bahnhof“ und „Am Blumenweg“ wird um den mit Sprengmatratzen gesicherten Schacht ein Sicherheitsbereich im Radius von 25 Meter eingerichtet, der nicht betreten werden darf. Hierfür werden die Landesstraße L 78 in beide Richtungen sowie der Gehweg im Bereich des Bahnübergangs komplett gesperrt. Ebenso werden die Kelterbergstraße, Hildastraße, Alte Weinstraße und die Scheuernerstraße komplett gesperrt. Aus Sicherheitsgründen wird während der Sprengung zusätzlich der Tunnel in beide Fahrtrichtungen für den Verkehr geschlossen. Die Sprengungen erfolgen in einer Zugpause der Albtal-Verkehrsgesellschaft ab 14 Uhr. Die Sperrung dauert bis zu 30 Minuten.

Bei den Sprengarbeiten werden bei jeder Sprengung Sprengsignale gegeben. Die Sprengsignale werden mit einem Signalhorn oder einer Sirene erzeugt. Das Signalhorn unterscheidet sich im Ton von anderen Signalmitteln deutlich und wird nur zum Signalgeben beim Sprengen verwendet. Es gibt die folgenden Sprengsignale, die im Einzelnen bedeuten: 1. Sprengsignal (ein langer Ton): Sprengung steht unmittelbar bevor; 2. Sprengsignal (zwei kurze Töne): Es wird gezündet; 3. Sprengsignal (drei kurze Töne): Die Sprengung ist beendet.

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Erstellt:
6. April 2020, 18:00 Uhr
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