Schwierige Wildschweinjagd wegen Corona

Gaggenau (mm) – Wildschweine sind schlau – das macht ihre Bejagung immer schwieriger. Die Schwarzwildbestände haben in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen.

Der Wildschweinbestand wächst, die Bejagung der schlauen Tiere ist schwierig. Foto: Jan Woitas/dpa

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Der Wildschweinbestand wächst, die Bejagung der schlauen Tiere ist schwierig. Foto: Jan Woitas/dpa

Von BT-Redakteur Markus Mack

Die Schäden auf Wiesen und in Gärten sind mittlerweile Dauerbrenner, die Beschwerden aus der Bevölkerung unüberhörbar. „Seit 30 Jahren steigt der Bestand kontinuierlich an, Corona macht die Bejagung noch schwieriger“. Dies erläuterte Forstdirektor Thomas Nissen, der Leiter der Unteren Forstbehörde im Landkreis Rastatt, gestern Nachmittag bei einem Pressetermin.
Kreisjägermeister Dr. Frank Schröder verwies auf die hohe Reproduktionsrate beim Schwarzwild und die schwierigen Bedingungen bei der Bejagung. Er berichtete von vermehrten Besuchern im Wald, auch in Nachtstunden. Jeder habe das Recht, in den Wald zu gehen, räumte er ein. Gleichwohl appellierte er, Wege nicht zu verlassen. Auch nach Einbruch der Dunkelheit seien Menschen im Wald anzutreffen, es gebe in der derzeitigen Situation „einen Hunger nach draußen.“

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Erstellt:
2. Februar 2021, 22:00 Uhr
Lesedauer:
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