Schulbau in Afrika ist Handarbeit

Weisenbach (mm) – Aktiv helfen beim Schulhausbau in Uganda – das war der Grund für einen Aufenthalt in Afrika. Die drei jungen Weisenbacher Marco und Timo Krämer sowie Loris Strobel vom Bauwagen-Team unterstützten dort das Projekt von Professor John Kiggundu. Der Theologe ist in der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach in der Weihnachtszeit zu Gast und unterstützt seinen Studienkollegen Pfarrer Thomas Holler.

Gruppenbild auf der Schulbaustelle: die Helfer aus dem Murgtal mit einheimischen Bauarbeitern. Foto: Krämer

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Gruppenbild auf der Schulbaustelle: die Helfer aus dem Murgtal mit einheimischen Bauarbeitern. Foto: Krämer

Von Markus Mack

„In den drei Wochen haben wir jede Menge erlebt und gesehen und viele neue Eindrücke gesammelt“, erzählen die Murgtäler, die vom 11. Januar bis 1. Februar in Afrika waren, um selbst an der neuen Schule zu bauen. „Den Flug haben wir aus eigener Tasche bezahlt, sodass alle Spenden für das Projekt verwendet werden können.“ Für den Schulhausbau spendete das Bauwagen-Team auch einen Teil des Erlöses aus dem von ihm und den „Söhnen Weisenbachs“ organisierten „Heiße-und-Bier-Feschd“.

„Auf der Baustelle zu arbeiten, hat uns gezeigt, wie man mit wenigen und einfachen Mitteln eine Schule bauen kann. Es gab auf der kompletten Baustelle keine einzige Maschine, kein Wasser und keinen Strom. Das bedeutete, dass alles von Hand gemacht wurde“, berichtet Marco Krämer. Die Bedingungen bei Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad in der Sonne waren nicht immer angenehm, doch auch das sei eine Erfahrung wert gewesen.

Freundliche und zufriedene Menschen

Dadurch, dass die Murgtäler nicht in einer Touristenhochburg gewohnt haben, bekamen sie das Leben der Bevölkerung hautnah mit. „Die Freundlichkeit der Menschen und die Zufriedenheit mit dem, was sie haben, ist für viele bei uns wahrscheinlich unverständlich“, informiert Krämer. Auch die schönen Seiten von Uganda konnten sie erleben. Die Weisenbacher reisten nach Afrika, weil sie sehen wollten, was mit den Spenden passiert. Aber auch, weil sie mit ihrer Manpower auf der Baustelle mitarbeiten wollten. „Das gespendete Geld kommt komplett an. Für alle die Erfahrungen sowie die Unterstützung für dieses Projekt sind wir unglaublich dankbar“, zieht Krämer ein Fazit des Aufenthalts in Afrika.

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Erstellt:
11. März 2020, 14:02 Uhr
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