Schlechte Sicht: Ehepaar regt Aufstellung eines Spiegels an

Gaggenau (uj) – Die schlechte Sicht an der Kreuzung Haydnstraße/Sulzbacher Straße/Hans-Thoma-Straße hat zu einem Unfall geführt. Ein Beteiligter regt an, einen Spiegel aufzustellen.

Von der Haydnstraße kommend haben Autofahrer eine sehr schlechte Sicht nach rechts. Familie Krumrey schlägt deshalb die Anbringung eines Spiegels vor. Foto: Jahn

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Von der Haydnstraße kommend haben Autofahrer eine sehr schlechte Sicht nach rechts. Familie Krumrey schlägt deshalb die Anbringung eines Spiegels vor. Foto: Jahn

Nur eine eingeschränkte Sicht haben Autofahrer, die von der Haydnstraße kommen und in die Sulzbacher Straße einbiegen oder geradeaus in die Hans-Thoma-Straße fahren wollen. Eine Mauer an der rechten Seite der Fahrbahn verhindert, dass der Autofahrer gut erkennt, ob aus Richtung Sulzbach ein Fahrzeug kommt. Kurz vor der Einmündung steht ein Stop-Schild. Von dort sind es noch ein paar Meter bis zur eigentlichen Einmündung. Am Samstag, 21. Dezember, hat es dort gescheppert.

Um 10.13 Uhr gab es auf der Kreuzung einen Unfall. Ein Autofahrer aus Richtung Haydnstraße übersah eine auf der Sulzbacher Straße in ihrem Kia von rechts kommende Autofahrerin. Mit seinem Citroën stieß er mit dem Kia zusammen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 25000 Euro.

„Seit Jahren vermisse ich an der Kreuzung Sulzbacher Straße, Haydnstraße und Hans-Thoma-Straße in Ottenau einen Spiegel, in dem der Auto- und Fahrradfahrer von der Haydnstraße in die Kurve der aus Sulzbach kommenden Straße einsehen kann“, schreibt Roswitha Krumrey. Ihr Mann Rudolf ist Unfallbeteiligter. Er kam aus Richtung Haydnstraße. Weiter schreibt sie: „Bis jetzt ist es so, dass man ein gutes Stück in der Kreuzung steht, bevor man das Fahrzeug herannahen sieht – und dass das bei 50 km/h nicht gerade langsam ist bei diesem Kurvenradius.“ Altstadtrat Rudolf Krumrey erwähnt noch, dass dort viele Schüler und auch ältere Menschen ohne nach links oder rechts zu schauen die Kreuzung überqueren und auf der anderen Seite heil ankommen würden. „Wir hatten vor Kurzem bei gefühlten fünf Minuten nach links und rechts sehend weniger Glück“, so Roswitha Krumrey. Das Ehepaar bittet die Stadtverwaltung und auch den Gemeinderat, sich dieses Themas anzunehmen „und zum Wohle der Verkehrsteilnehmer für eine sichere Überquerung der Kreuzung zu sorgen“. Es bleibe nicht immer bei Blechschäden oder wie bei dem Unfall am 21. Dezember bei zwei Totalschäden.

Wie die Pressestelle der Stadt auf Anfrage erklärte, habe es an dieser Stelle bislang keine erhöhte Unfallhäufigkeit gegeben. Personenschäden seien ebenfalls nicht bekannt. Das Ordnungsamt werde aber die Anregung aufnehmen und die Kreuzung überprüfen.

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Erstellt:
7. Januar 2020, 00:00 Uhr
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