Sagenweg erhält erneut Premiumsiegel

Gernsbach (red) – Der beliebte Gernsbacher Sagenweg wurde 2011 erstmals mit dem Prädikat Premiumwanderweg vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnet. Nun wurde dieses Siegel erneut bestätigt.

Wanderer auf dem Sagenweg, dessen Charakteristik die teils alpinen Pfade kennzeichnen, die die einzelnen Stationen miteinander verbinden. Foto: Joachim Gerstner

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Wanderer auf dem Sagenweg, dessen Charakteristik die teils alpinen Pfade kennzeichnen, die die einzelnen Stationen miteinander verbinden. Foto: Joachim Gerstner

Wie die Stadt Gernsbach mitteilt, ist das Prädikat zum vierten Mal in Folge verlängert worden. Die Zertifizierung erfolgt anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs. Neben einer abwechslungsreichen und naturnahen Wegeführung sind auch Beschilderung, Möblierung und Besonderheiten in Flora und Fauna von Bedeutung bei der Bewertung. Bei der diesjährigen Nachzertifizierung konnte mit 65 Erlebnispunkten die hohe Qualität des Rundwanderwegs beibehalten werden. „Der Sagenweg ist einer unserer beliebtesten Wanderwege. Durch die Nachzertifizierung als Premiumwanderweg bleiben wir gleichzeitig auch Schwarzwälder Genießerpfad“, freut sich Melanie Mußler, Leiterin der Tourist-Info und des Kulturamts, über die Auszeichnung. Die Genießerpfade sind sechs bis 18 Kilometer lange „Premiumwege“, die für Wanderer zusätzlich noch besondere Genusserlebnisse bereithalten.

Sieben Stationen, um die sich geheimnisvolle Sagen ranken

Der Gernsbacher Sagenweg verbindet sieben Stationen, um die sich geheimnisvolle Sagen ranken und führt rund um den Gernsberg. Die Strecke ist einheitlich mit dem Symbol des Teufelchens ausgeschildert und kann somit auch ohne Karte und Ortskenntnisse begangen werden. Auf dem knapp sechs Kilometer langen Weg erfahren Wanderer an den jeweiligen Tafeln Geschichte und die Besonderheit dieses Ortes. Auch wenn kleine Anstiege dabei sind, ist der Weg Angaben der Stadt zufolge bequem zu laufen und in bis zu zwei Stunden reine Gehzeit zu erwandern. Charakteristisch sind die vielen schmalen, teils schon alpinen Pfade, die die einzelnen Stationen miteinander verbinden.

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Erstellt:
21. Oktober 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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