Regionale Künstler live im Biergarten

Gaggenau (red) – Vier Monate hat die Planung der drei kleinen Herbstmessen in Anspruch genommen. 28 Schaustellerfamilien sind dabei, wenn am 24. September der Startschuss fällt.

Die Besucher des „Pop-up-Freizeitparks“ in Gaggenau können sich auch auf rasante Karussell-Fahrten freuen. Foto: Stadt Gaggenau

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Die Besucher des „Pop-up-Freizeitparks“ in Gaggenau können sich auch auf rasante Karussell-Fahrten freuen. Foto: Stadt Gaggenau

Mit der Familie über den Annemasse-Platz schlendern, sich durch ein breites Essensangebot von herzhaft bis süß kosten und danach das Adrenalin bei Fahrten in luftiger Höhe steigen lassen: Die Vorfreude auf die kommenden drei kleinen Herbstmessen in Gaggenau ist laut Stadtverwaltung groß. Entwickelt wurde das Konzept von fünf Schaustellern, die der Interessengemeinschaft der Schausteller angehören. Aktuell veranstalten sie den „Pop-up-Freizeitpark“ in Rastatt.

Das Angebot für den „Freizeitpark“ in Gaggenau werde zwar ähnlich aussehen, jedoch mit kleinen Verbesserungen und einem anderen Gesamterscheinungsbild. „Wir lassen unseren Ideen freien Lauf und freuen uns sehr, dass wir uns und unseren Kollegen mit dem Projekt die Möglichkeit geben können, wieder etwas mehr zum normalen Leben zurückzukommen“, wird Schausteller Hugo Levy, der einer der fünf Organisatoren, in der städtischen Mitteilung zitiert.

Die Corona-Pandemie hat das Schaustellergewerbe hart getroffen. Einigen sei nichts anderes übrig geblieben, als ihre Existenz aufzugeben, da die Situation finanziell nicht mehr tragbar war. Als dann im Mai der erste „Pop-up-Freizeitpark“ in Nordrhein-Westfalen eröffnete, entstand die Idee der Interessengemeinschaft, selbst einen Jahrmarkt zu veranstalten. Insgesamt hat es vier Monate Vorbereitungszeit gekostet, um das jetzige Konzept für Rastatt und Gaggenau zu organisieren. Damit verbunden waren viele Behördengänge, die Entwicklung eines Sicherheitskonzepts, es mussten Genehmigungen eingeholt und in finanzielle Vorleistung gegangen werden. „Aufgrund der Verbote war es eine große Herausforderung, ein Konzept zu entwickeln, das alle Vorgaben einhält“, berichtet Levy: Doch haben wir große Unterstützung von den Städten erfahren.“

Maskenpflicht in Wartebereichen und vor Fahrgeschäften

In Rücksprache mit dem Ordnungsamt in Gaggenau entstand das Sicherheitskonzept für die drei kleinen Herbstmessen. Das sieht wie folgt aus: In den Wartebereichen am Eingang und vor den Fahrgeschäften besteht Maskenpflicht. Während der Fahrt oder beim Gang über das Gelände muss diese nicht getragen werden. Allerdings gilt, dass Mindestabstände von eineinhalb Metern zu anderen Besuchern zu wahren sind. Ob diese eingehalten werden, prüfen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma. Da maximal 500 Gäste eingelassen werden dürfen, wird der Festplatz mit circa 200 Bauzaunelementen abgesperrt.

Am Eingang wird es eine sogenannte Einlassschranke geben, die sowohl die Körpertemperatur misst als auch die Besucher zählt. Dadurch kann auf der Homepage www.popup-freizeitpark.de eingesehen werden, ob noch freie Kapazitäten bestehen. Zudem kann dort das Kontaktformular heruntergeladen und Zuhause ausgefüllt werden, um Wartezeiten zu vermeiden. Es wird einen obligatorischen Eintrittspreis von einem Euro geben, von dem Kinder bis einschließlich sechs Jahren befreit sind.

An allen drei Wochenenden dürfen Besucher freitags und samstags von 14 bis 22 Uhr, donnerstags ab 15 Uhr und sonntags ab 12 Uhr unverändert bis 21 Uhr den „Freizeitpark“ genießen. An den drei Wochenenden ab Donnerstag, 24. September, werden 28 Schaustellerfamilien aus der Region mit ihren (Fahr-)Geschäften für Spaß und Abwechslung in Gaggenau sorgen. Auch bleiben bei dem Bewirtungsangebot laut Stadtverwaltung keine Wünsche offen. Eine weitere Besonderheit ist der Biergarten, in dem Künstler aus der Region live spielen werden. Darüber planen die Organisatoren ein Programm, das noch die eine oder andere Überraschung bereithält.


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