Langsamer und wohldosierter Wiedereinstieg

Murgtal (red) – Die Katholische Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach kündigt für das zweite Mai-Wochenende vier Messen an und weist auf die aktualisierten Corona-Vorschriften hin.

Auch als Murgtal-Dom bekannt: Die Kirche St. Johannes-Baptista in Forbach. Foto: Mack/av

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Auch als Murgtal-Dom bekannt: Die Kirche St. Johannes-Baptista in Forbach. Foto: Mack/av

„Wir freuen uns sehr, dass ab dem nächsten Wochenende wieder öffentliche Gottesdienste möglich sind.“ Das schreibt Pfarrer Thomas Holler im Hinblick auf den Wiedereinstieg, der aber „leider nur sehr langsam und wohldosiert erfolgen“ könne.

Aufgrund des geforderten Mindestabstands von zwei Metern in den Kirchen (für Sitzplätze und Laufwege) dürfe man nur eine begrenzte Zahl an Teilnehmen in die Gotteshäuser lassen: in Forbach 94, in Gausbach 48, in Bermersbach 44, in Langenbrand 56, in Weisenbach 102 und in Au 32. Die Mitwirkenden im Liturgischen Dienst (Pfarrer, Lektoren, Ministranten, Mesner, Kirchenmusiker und so weiter) seien darauf nicht anzurechnen. Familien und andere, die in einer Hausgemeinschaft zusammenleben, sind vom Mindestabstand ausgenommen. Dadurch kann sich die Kapazität der Kirchen noch etwas erhöhen, informiert Holler weiter, „sie wird aber für unseren üblichen Bedarf kaum ausreichen“.

Aufgrund der unvermeidlichen Einschränkungen, die den Seelsorgeeinheiten vorgegeben sind, kann es zurzeit nur einen ersten, begrenzten Gottesdienstplan geben, mit dem Vorbehalt möglicher Änderungen – je nachdem, wie sich die Situation weiter entwickelt.

Tauffeiern sind bis auf Weiteres nur als Einzeltaufen zu feiern

Die Werktagsgottesdienste können nach heutigem Stand wieder im gewohnten Turnus stattfinden, mit Ausnahme der Klinik-Kapelle und der Mariahilf-Kapelle in Forbach, die den vorgeschriebenen Mindestabstand von zwei Metern, vor allem bei den Laufwegen, nicht gewährleisten können.

Die Sonntagsgottesdienste werden vorläufig nur in den vier Pfarrkirchen (Forbach, Bermersbach, Langenbrand und Weisenbach) angeboten. Die Vorabendmessen der Filialkirchen Gausbach und Au werden in die größeren Mutterkirchen Forbach und Weisenbach verlegt, um einer größeren Zahl an Gläubigen die Teilnahme zu ermöglichen. Taufen und Trauungen verlangen wegen ihres besonderen Charakters mit vorgesehenem Körperkontakt eine besonders sorgfältige Einhaltung der Regeln. Tauffeiern sind bis auf Weiteres nur als Einzeltaufen zu feiern. Bei Taufen und Trauungen ist zu überlegen, ob aufschiebbare Feiern nach Rücksprache mit den Familien verlegt werden können.

Trauergottesdienste dürfen in den Kirchen zu den erwähnten Bedingungen gefeiert werden. Beerdigungen und Trauerfeiern unter freiem Himmel dürfen mit einer Höchstzahl von 50 Teilnehmern stattfinden. Der Liturgische Dienst ist hier hinzuzurechnen, nicht aber der Bestatter und weitere Mitarbeiter.

Gottesdienste im Freien dürfen bei Einhaltung des Mindestabstands mit einer Höchstzahl von 100 Teilnehmern gefeiert werden. Von Prozessionen ist vorläufig abzusehen. Fahrdienste dürfen aufgrund des fehlenden Mindestabstands in Fahrzeugen bis auf Weiteres nicht angeboten werden.

Am kommenden Wochenende werden in der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach folgende Gottesdienste stattfinden:

- Samstag, 9. Mai, 17 Uhr: Vorabendmesse in Forbach, St. Johannes Baptista (statt Gausbach, Seliger Bernhard von Baden)

- Samstag, 9. Mai, 18.30 Uhr: Vorabendmesse in Langenbrand St. Valentin (nach Plan)

- Sonntag, 10. Mai, 8.45 Uhr: Sonntagsmesse in Bermersbach, St. Antonius (nach Plan)

- Sonntag, 10. Mai, 10.15 Uhr: Sonntagsmesse in Weisenbach, St. Wendelin (nach Plan).

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Erstellt:
8. Mai 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
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