Kunstwerk reist nach Frankreich

Gernsbach (red) – Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln findet die nächste öffentliche Führung am Kunstweg am Reichenbach am Sonntag, 2. August, um 11.30 Uhr statt.

Letztmals können Besucher des Kunstwegs am Reichenbach das Werk „DONN“ des Künstlers Robert Schad betrachten. Foto: Verein

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Letztmals können Besucher des Kunstwegs am Reichenbach das Werk „DONN“ des Künstlers Robert Schad betrachten. Foto: Verein

Rita Burster, Kuratorin und Vorsitzende des Vereins Kunstweg am Reichenbach, gibt Informationen zu den aktuell 40 Kunstwerken am Wegesrand, den Künstlern und zum Kunstweg allgemein. Die Tour dauert rund zwei Stunden und findet bei jedem Wetter statt. Der Treffpunkt ist am Beginn des Kunstweges an der Infotafel auf dem Parkplatz im Reichenbachtal hinter dem Gewerbegebiet Hilpertsau.

„Eine Begehung des Kunstwegs lohnt sich immer und zu jeder Jahreszeit“, heißt es in der Ankündigung. Der August kann genutzt werden, um einen intensiven und leider letzten Blick auf das Kunstwerk DONN von Robert Schad zu lenken, denn auf Wunsch des Künstlers wird das Werk im August abgebaut und „reist“ zurück nach Frankreich in sein Atelier.

„Dass wir in 2015 einen bedeutenden Bildhauer der Gegenwart für eine Installation am Kunstweg gewinnen konnten, erfüllt uns mit Stolz“, betont der Verein. In seinen Arbeiten interessieren den Künstler Linien. Sie sind Metapher für Bewegung, Energie und Zeit und halten Momente des Lebens fest, wie er sich ausdrückt. In der Arbeit am Kunstweg aus massiven Vierkantstahl hat der Künstler die Bewegung der Linie in einen Stahlbehälter eingeschlossen. Hier gilt es für die Besucher, die Linie zu suchen, denn es gibt nur eine Perspektive von der nahen Brücke, wo sie in ihrer vollen Pracht sichtbar ist.

Auch an anderen Orten wird es im August und September zur Vorbereitung der neuen Ausstellung mit Eröffnung am Sonntag, 20. September, zu Bewegungen von Kunstwerken kommen. So wird der freie Platz von Robert Schad von einer Intervention der japanischen Künstlerin Peco Kawashima für ihre Arbeit „Bruchstück vom blauen Himmel“ genutzt. Ihre aufwendige Arbeit startet in dieser Woche. Der jungen Künstlerin kann direkt bei ihrer Arbeit zugeschaut werden (Termine beim Verein Kunstweg am Reichenbach).

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Erstellt:
29. Juli 2020, 14:00 Uhr
Lesedauer:
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