Künstler bekommen Ausfallgage

Gernsbach (red) – Kurz nachdem klar war, dass die 32. Puppentheaterwoche wegen der grassierenden Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden kann, hat die Stadt Gernsbach sich dazu entschieden, allen Künstlern, die beim Festival 2020 aufgetreten wären, eine Ausfallgage zukommen zu lassen.

Ursprünglich war geplant, dass „Die Zauberflöte“ zur Aufführung in der Puppentheaterwoche kommt. Foto: Figurentheater Weidringer

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Ursprünglich war geplant, dass „Die Zauberflöte“ zur Aufführung in der Puppentheaterwoche kommt. Foto: Figurentheater Weidringer

Die Künstler sollen so in dieser schwierigen Zeit unterstützt werden. Ebenso wurde allen Künstlern angeboten, bei der Puppentheaterwoche 2021 aufzutreten. Dennoch gelten die Tickets nicht für das kommende Jahr. Die Ticketkäufer können sich das Geld für ihre Tickets zurückerstatten lassen. Um vermeidbare persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, bittet die Stadtverwaltung um Rücksendung der Tickets per Post an die Tourist-Info unter Angabe der Kontoverbindung, auf welche der Betrag rückerstattet wird. Folgende Angaben sind für die Abwicklung erforderlich: Name, Vorname, Vollständige Adresse (Straße Hausnummer, PLZ, Ort), IBAN, Bankinstitut – ein entsprechendes Formular befindet sich auf der städtischen Homepage. Kunden, die per SEPA bezahlt haben, bekommen das Geld automatisch zurücküberwiesen und müssen weiter nichts veranlassen, informiert die Stadt. Käufer, die Karten an externen Verkaufsstellen erworben haben, müssen sich direkt an die betreffende Vorverkaufsstelle wenden. Käufer, die Karten über www.reservix.de online erworben haben, bekommen eine Nachricht von reservix über die weitere Vorgehensweise, erklärt die städtische Pressestelle.

Wenn Ticketkäufer sich die Kosten für die Karten nicht erstatten lassen, unterstützen sie die Zahlung der Ausfallgage. Alternativ können alle sich natürlich auch die Kosten erstatten lassen und das dann dem Theater direkt als Spende zur Verfügung stellen, informiert die Stadt auf BT-Anfrage abschließend.

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Erstellt:
3. April 2020, 16:00 Uhr
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