Klingenbachschule: Sanierung kommt voran

Forbach (red) – In seiner wegen der Corona-Pandemie sitzungsfreien Zeit hat der Gemeinderat mehrere Aufträge im Umlaufverfahren vergeben. Das meiste Geld fließt in die Sanierungsarbeiten der Klingenbachschule.

Für die Sanierung der Klingenbachschule hat der Gemeinderat die Gewerke Gerüstbau, Flachdachabdichtung, Blechnerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Blitzschutz, Sanitär- und Heizungsarbeiten sowie Elektroinstallation vergeben. Birk/av

© birk

Für die Sanierung der Klingenbachschule hat der Gemeinderat die Gewerke Gerüstbau, Flachdachabdichtung, Blechnerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Blitzschutz, Sanitär- und Heizungsarbeiten sowie Elektroinstallation vergeben. Birk/av

Der Forbacher Gemeinderat hat in den vergangenen Wochen auf Zusammenkünfte und öffentliche Sitzungen verzichtet. Dennoch müssen notwendige Entscheidungen getroffen werden, damit beispielsweise dringend anstehende Baumaßnahmen weitergeführt werden können, informiert die Verwaltung. Für diesen Fall sieht die Gemeindeordnung die Möglichkeit einer Entscheidung im sogenannten Umlaufverfahren vor.

Die Beschlussvorschläge der Verwaltung als Ergebnis der durchgeführten Ausschreibungen wurden den Gemeinderäten schriftlich zur Kenntnis gegeben. Nachdem von Seiten der Gemeinderäte innerhalb vorgegebener Frist kein Widerspruch gegen die Vergabevorschläge einging, können die Arbeiten nun durch die Verwaltung beauftragt werden. Konkret handelt es sich um folgende Maßnahmen:

Karte

Sanierung Klingenbachschule, Auftragsvergabe Block 2: Gemäß des Gemeinderatsbeschlusses vom 29. Oktober 2019 wurden die Gewerke Gerüstbau, Flachdachabdichtung, Blechnerarbeiten, Trockenbauarbeiten, Blitzschutz, Sanitär- und Heizungsarbeiten und Elektroinstallation öffentlich ausgeschrieben. Der Gerüstbau wurde nun an die Firma Otto Wolf GmbH (Pforzheim) mit einem Auftragsvolumen von etwas mehr als 32 000 Euro vergeben. Der Auftrag für die Flachdacharbeiten ging an die Firma Fritz Technologie GmbH (Sulz am Neckar) mit einer Auftragssumme von knapp 212 000 Euro. Mit ausgeschrieben wurde ein Wartungsvertrag über eine zehnjährige Laufzeit. Die Kosten dafür betragen rund 12 600 Euro. Vergeben wurden ebenso die Blechnerarbeiten – und zwar an die Firma Kropp GmbH (Lauf) mit einer Angebotssumme von etwas mehr als 29 100 Euro. Die Trockenarbeiten wurden mit einem Volumen von rund 86 300 Euro an die Firma Schäfer GmbH (Allensbach) vergeben, die auch beim Blitzschutz zum Zuge kam (knapp 10 700) Euro. Beschlossen wurde ebenso die Vergabe der Sanitär- und Heizungsarbeiten. Mit einer Angebotssumme von fast 47 500 Euro wurde der Auftrag an die Firma Raimund Fritz (Forbach) vergeben. Für das Gewerk Elektroinstallation wurde bei der öffentlichen Ausschreibung kein Angebot eingereicht. Das Leistungsverzeichnis wurde daraufhin geändert und die Arbeiten wurden erneut beschränkt ausgeschrieben, informiert die Verwaltung. Die Gesamtmaßnahme wird durch den Kommunalen Sanierungsfond mit einem Festbetrag von 414 000 Euro bezuschusst.

Neue Ultrafiltrationsanlage im Ortsteil Gausbach

Wasserversorgung: Ultrafiltrationsanlage Gausbach; Stromnetzanschluss: Zur Stromandienung der neuen Ultrafiltrationsanlage im Ortsteil Gausbach ist eine Stromtrasse zum Hochbehälter Siederseck notwendig. Vergeben wurde der Auftrag zur Herstellung des Netzanschlusses an die Firma NetzeBW mit einem Auftragsvolumen von 15 230 Euro netto. Die Vergabe der Tiefbauarbeiten erfolgte an die Firma Reif mit einem Volumen von knapp 27 600 Euro.

Straßeninstandsetzung und Verkehrswegebauarbeiten: Gemäß Gemeinderatsbeschluss vom 11. Februar 2020 wurden die Arbeiten beschränkt ausgeschrieben. Der Auftrag wurde laut Mitteilung nun per Umlaufverfahren an die Firma Reif (Rastatt) mit der Auftragssumme von rund 48 500 Euro vergeben.

Zum Artikel

Erstellt:
27. April 2020, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 19sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.