Kaltenbronn: 20 Millionen für Moorrenaturierung

Gernsbach (stj) – Daniel Raddatz, Leiter des Referats Naturschutz und Landschaftspflege beim Regierungspräsidium Karlsruhe, hat am Dienstag das Projekt „Moorrenaturierung am Kaltenbronn“ vorgestellt.

Das Hochmoor am Kaltenbronn ist besonders wertvoll. Das Regierungspräsidium Karlsruhe möchte einen Beitrag zum Erhalt leisten. Foto: Markus Mack (Archiv)

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Das Hochmoor am Kaltenbronn ist besonders wertvoll. Das Regierungspräsidium Karlsruhe möchte einen Beitrag zum Erhalt leisten. Foto: Markus Mack (Archiv)

Von BT-Redakteur Stephan Juch

In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bau und Planung des Rastatter Kreistags informierte Raddatz darüber, dass in Kürze ein entsprechender Antrag im Rahmen des Förderprogramms „Life Natur“ bei der EU gestellt werden soll. Alle Fraktionen begrüßten das Projekt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 20 Millionen Euro, 75 Prozent davon übernehme voraussichtlich die EU; die Landkreise Rastatt und Calw steuern je 80.000 Euro bei. Projektstart werde frühestens 2023 sein, erste Baumaßnahmen seien für 2024 avisiert. Im Rahmen der Moorrenaturierung soll der beliebte Bohlenweg über das Hochmoor verlegt werden, „aber nichts an Attraktivität einbüßen“ und eher noch breiter und besser werden, wie der Referatsleiter auf Anfrage von Andreas Merkel (CDU) betonte.

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