Gaggenau will Bürger-App ausbauen

Gaggenau (vgk) – Die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt hat in den letzten Jahren einen deutlichen Wandel erfahren.

Rund 3.000 Nutzer hat die Bürger-App derzeit nach Angaben der Stadtverwaltung. Foto: Thomas Senger/Archiv

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Rund 3.000 Nutzer hat die Bürger-App derzeit nach Angaben der Stadtverwaltung. Foto: Thomas Senger/Archiv

Wie wichtig die Präsenz der Stadtverwaltung auf Sozialen Plattformen sei, verdeutlichte Judith Feuerer, die Leiterin der Pressestelle. In früheren Zeiten kommunizierte die Verwaltung per Brief, dies sei zu einem großen Teil von E-Mails abgelöst worden, bilanzierte sie in der Sitzung des Gemeinderats.

Im Mittelpunkt ihres Vortrags, der einvernehmlich zur Kenntnis genommen wurde, stand die Bürger-App mit derzeit 3:000 Nutzern. Sie steht mittlerweile seit zwei Jahren den Bürgern kostenlos zur Verfügung.

Zwischenzeitlich Selbstläufer seien der in der App integrierte Schadensmelder sowie das Angebot für die Familien der städtischen Kindergärten. Sie erhalten über die App einrichtungsspezifische und individuelle Nachrichten. Zuletzt wurde eine Umfragefunktion integriert.

Weitere Angebote mit Mehrwert für die Bevölkerung sollen in diesem Jahr online gehen. Dazu zählt ein Adventskalender zur Stärkung des Handels und als kleiner Trost in Corona-Zeiten. Ebenfalls noch in diesem Jahr ist geplant, in Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung den Willi-Echle-Weg als interaktiven Rundweg zu präsentieren. Ebenso soll über das Portal mehr zu Rathausöffnungszeiten und Stellenausschreibungen zu erfahren sein.

Eine Einzelbewerbung wünscht sich für das Rotherma CDU-Stadträtin Christina Palma Diaz. Fraktionschef Andreas Paul begrüßte, dass die Stadt sich modernen Medien zuwende; dies müsse für die Bürger aber auch die Möglichkeit bieten, Behördengänge „online“ zu absolvieren. In absehbarer Zukunft will das Rathaus ein E-Payment-Verfahren installieren für das Bezahlen von Strafzetteln. Außerdem warb Oberbürgermeister Christof Florus um Zeit, um das Angebot digitaler Bürgerdienste weiter zu auszubauen.

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Erstellt:
12. November 2020, 17:19 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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