Freie Liebe im Hause Dreyfuß

Gernsbach (czo) – Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte der „Goldenen Zwanziger“ lässt sich bis ins beschauliche Gernsbach zurückverfolgen.

Viermal Hilde, gezeichnet von Karl Hubbuch um 1929. Foto: Anette Fischer / Heike Kohler, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe © Karl Hubbuch Stiftung / Städtische Galerie Karlsruhe 2021

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Viermal Hilde, gezeichnet von Karl Hubbuch um 1929. Foto: Anette Fischer / Heike Kohler, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe © Karl Hubbuch Stiftung / Städtische Galerie Karlsruhe 2021

Von Cornelia Zorn

1905 freute sich Gustav Dreyfuß, Inhaber des gleichnamigen Bankhauses an der Hofstätte in Gernsbach, über die Geburt einer Enkelin. Hilde, einziges Kind von Gustavs Tochter Stephanie und dem Geschäftsmann Otto Isay in Trier, verkörperte als „wilde Hilde“ den neuen Frauentypus der Zwanzigerjahre, der sich über bürgerliche Konventionen hinwegsetzte.

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