Dreharbeiten auf Schloss Eberstein

Gernsbach (red) – Ein neuer Film über die Ebersteiner ist für den digitalen Denkmalsommer gedreht worden. Ein Schauplatz war das Schloss Eberstein.

Dreharbeiten auf Schloss Eberstein

Dreharbeiten mit dem Filmteam der KME und Baden-Badens OB Margret Mergen auf Schloss Eberstein. Foto: C. Zorn

„Ritter und Rose. Auf den Spuren der Ebersteiner.“ So lautet der Titel eines neuen Kurzfilms über die Ebersteiner. Produziert wurde er von der KME – Karlsruhe Marketing und Event GmbH – im Auftrag der Kulturregion Karlsruhe. In dem an Originalschauplätzen unter Mitwirkung der Baden-Badener Oberbürgermeisterin Margret Mergen gedrehten Video wird ein wichtiger Aspekt der Regionalgeschichte in ungewohnt frischer und kurzweiliger Form präsentiert.

Die Idee der Kulturakteure in der Region war es, für den Tag des offenen Denkmals am zweiten Septembersonntag eine attraktive Alternative zu bieten, da der Denkmaltag in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie in der gewohnten Form ausfallen muss. In diesem Zusammenhang hat die KME einen Digitalen Denkmalsommer ins Leben gerufen, bei dem vom Beginn der Sommerferien in Baden-Württemberg an Denkmale, Schätze und Geschichte der Region online präsentiert werden. Im einführenden Video laden Staatssekretärin Katrin Schütz, OB Mergen und Karlsruhes OB Dr. Frank Mentrup die Zuschauer dazu ein, die „vielen spannenden Filmchen“ als Anreiz für eigene Ausflüge zu nutzen und sich von der reichen Geschichte der Region „verführen“ zu lassen.

Historisch korrekt und dazu noch unterhaltsam

Gedreht wurde an einem Julitag in Gernsbach, dort zunächst in der St. Jakobskirche und später auf Schloss Eberstein. Weitere wichtige Stationen der Eberstein-Geschichte konnten mit bereits vorhandenen Fotos und Filmaufnahmen zusammen mit aktuellen Kommentaren vom Drehtag ergänzt werden. Die Länge des gesamten Films sollte unter fünf Minuten liegen, das Wichtigste abdecken, historisch korrekt und dazu noch ein unterhaltsamer „Appetithappen“ sein, der Lust auf einen künftigen, realen Besuch macht! Die für die einzelnen Sequenzen zur Verfügung stehende Zeit war nach dem Plan des Filmteams nach Sekunden bemessen.

Dr. Volkmar Baumgärtner, Geschäftsführer der Kulturregion Karlsruhe, war mit der Idee zu diesem Film auf der Suche nach einem Experten in Sachen Eberstein und stieß im Internet auf Dr. Cornelia Renger-Zorn, wohnhaft in Gernsbach, BT-Mitarbeiterin und Autorin eines Buchs über die Ebersteiner. Innerhalb weniger Tage wurden Filmideen ausgetauscht und die endgültige Konzeption gefunden. Auch beim Dreh wirkte Renger-Zorn als Expertin und Interviewpartnerin mit. So kam dann auch zur Sprache, was bei vielen vielleicht gar nicht mehr so präsent ist: Die Ritter mit der Rose im Wappen waren auch im späteren Gebiet der badischen Markgrafen einmal die führende Macht. Immerhin tragen zwei Stadtteile von Baden-Baden auch heute noch ihren Namen, Haueneberstein und Ebersteinburg. Zugänglich ist der Film unter:

www.karlsruhe-erleben.de/ veranstaltungen/denkmaltag/ kulturregion